Die richtige Ernährung erspart Geld und Sorgen

Kleine Hunde wie der Yorkshire Terrier haben eine empfindliche Leber

Mittwoch, 14. November 2012

Schmollen gilt nicht: Selbst, wenn der Vierbeiner (im Bild: der energiegeladene Charlie) große Augen macht, muss das Herrchen bei der Ernährung standhaft bleiben. Foto: Robert Tari

Hunde sind keine Allesfresser und wer bei der Ernährung seines Schützlings nicht Acht gibt, landet schnell beim Tierarzt. Besonders kleinere Hunderassen reagieren extrem empfindlich auf Nahrungsmittel, die wir als harmlos für die kleinen Vierbeiner betrachten. Yorkshire Terriers zum Beispiel dürfen keine Knochen kauen, obwohl sie schnell danach greifen, sobald sie ein Stück irgendwo entdecken. Brave Herrchen sollten unverzüglich nach dem Knochenstück greifen und es beseitigen. Denn es schadet nicht nur den Zähnen, sondern auch dem Magen des Tieres. Auch Milch sollte man möglichst fern von Yorkshire Terriers halten. Sollte er einmal tatsächlich Milch getrunken haben, dann sollte man ihn unverzüglich zum Tierarzt schaffen. Für den kleinen Yorkie könnte es nämlich seine letzte Mahlzeit werden.

Yorkshire Terriers haben eine empfindliche Leber, die bei schlechter Ernährung schnell erkrankt. Tierärzte raten in der Regel, dass man sie möglichst nur mit Futter versorgt, das speziell auf ihre Bedürfnisse ausgerichtet ist. Allerdings freunden sich Yorkies schwer mit dem Trockenfutter an. Oft rümpfen sie die Nase und lassen schon mal für mehrere Stunden das Fressen stehen. Allgemein sollte man beim Fressen darauf achten, es nicht zu lange im Futternapf liegen zu lassen. Besonders, wenn man dem Hund gekochte Delikatessen oder Konservenfutter zubereitet. Nach einigen Stunden oxidiert das Essen und ist dann für den Hund schädlich. Überhaupt sollte man beim Yorkshire Terrier Konservenfraß vermeiden. Wenn man ihm eine Freude bereiten möchte, kann man ihm gekochtes Geflügelfleisch oder Fisch zubereiten. Vollkommen ausgeschlossen ist Schweinefleisch.

Yorkies sind sehr gewieft und betteln gerne ums Fressen, wenn sie sehen, dass ihr Herrchen gerade am Esstisch sitzt. Da muss man dem schmollenden Hundeblick widerstehen und hart bleiben, obwohl es oft wirklich schwer fällt. Auch wenn der kleine Vierbeiner noch nichts gegessen hat, muss man nicht gleich in Panik geraten: Der Schützling wird schon nicht verhungern.

Wenn er das Trockenfutter wirklich nicht mehr anrührt, sollte man es zu Brei schlagen und leicht aufwärmen. In der Regel isst der Yorkie dann die Bohnen eher. Auf jeden Fall sollte man nichts beimischen. Auch bestimmte Nahrungsmittel wie Reis tun dem Vierbeiner nicht gut, meist leidet er dann an Verstopfung. Gut für die Zähne sind spezielle künstliche Knochen aus hartem, getrocknetem Hühnerfleisch oder anderen verdaulichen Zutaten, woran der kleine Yorkie schön fleißig einige Tage lang kauen kann.

Wer auf die Ernährung dieser empfindlichen Hunderasse nicht aufpasst, wird viele schwere Stunden neben seinem vierbeinigen Freund verbringen und sich nur Sorgen und Vorwürfe machen. Sollte die Leber erkranken, kann man in der Regel nur noch wenig tun. Oft ist es wichtig, dass man schnell die ersten Symptome feststellt. Ein dunkler Stuhlgang, Abgeschlagenheit und leichtes Fieber sind meist die ersten Anzeichen, die auf eine schwere Erkrankung hindeuten.

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