Die Städtepartnerschaft lebt

Marburgs Oberbürgermeister Egon Vaupel erneut zu Besuch in Hermannstadt

Dienstag, 24. April 2012

Die Bürgermeister von Marburg und Hermannstadt: Egon Vaupel und Klaus Johannis. Foto: Hannelore Baier

Hermannstadt - Die Städtepartnerschaft zu Marburg ist weder die älteste noch die neueste, aber es ist eine der besten, sagte Bürgermeister Klaus Johannis am Samstagvormittag im Atrium des Rathauses. Hierher war die Delegation unter Leitung von Marburgs Oberbürgermeister Egon Vaupel zu einer zweiten Gesprächsrunde mit Vertretern aus der Hermannstädter Kommunalverwaltung und von Institutionen geladen worden.

Ein erstes Treffen mit den Vertretern des Stadtrates von Hermannstadt hatte am Freitagabend stattgefunden. Da habe er schon festgestellt, wie freundschaftlich das Verhältnis zwischen den beiden Städten ist, sagte Vaupel.
Marburgs Oberbürgermeister weilte von Freitag bis Sonntag bei seinem dritten Besuch in Hermannstadt, die Vorsitzenden der im Marburger Stadtparlament repräsentierten Fraktionen – Steffen Rink (SPD), Philipp Stompfe (CDU) und Jan Sollwedel (Bündnis90/Die Grünen) – waren erstmals in der Partnerstadt in Rumänien. Der Delegation gehörten mit Camelia Markeli, die stellvertretende Vorsitzende, und Manfred Jannasch ein Mitglied des Freundeskreis Marburg – Sibiu an. Außer Gesprächen und der Stadtbesichtigung stand u. a. auch eine Aufführung der deutschen Abteilung im Radu-Stanca-Theater am Programm.

Zustandegekommen war diese Partnerschaft auf Initiative der Universitäten der beiden Städte. Dass das Verhätlnis so gut ist liege daran, dass ein gegenseitiges Interesse der Kommunen füreinander besteht und man an der Partnerschaft gearbeitet hat, meinte Bürgermeister Johannis. Einen Beweis hierfür nannte Oberbürgermeister Vaupel: In den kommenden Tagen finden in Marburg rumänische Kulturtage statt, denn „besser, als über Kultur, kann man sich nicht kennenlernen“. Seiner Ansicht nach hat Hermannstadt nach dem Kulturhauptstadtjahr nochmal einen deutlichen Schritt nach vorn getan. Die Stadt lebt, das sei der erste Eindruck, den jeder Besucher bekäme, den aber auch die Einwohner sicher spüren, so Vaupel.

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