Dienstleister machen 5,8 Prozent weniger Umsatz

Donnerstag, 13. Juni 2013

Bukarest - In den ersten vier Monaten 2013 hat der Dienstleistungssektor für die Bevölkerung saison- und arbeitstagbereinigt rund 5,8 Prozent weniger Umsatz als in der derselben Periode des Vorjahres gemacht. Auch gegenüber dem Vormonat März stieg der Umsatz der Dienstleister im April saison- und arbeitstagbereinigt allerdings um 2,8 Prozent. Im Vergleich zu April 2012 brach der Umsatz ein und zwar um 5,8 Prozent, teilte das Nationale Institut für Statistik (INS) in Bukarest mit. Deutlich weniger Umsatz machten im April 2013 gegenüber demselben Monat des Vorjahres unter anderem die Reiseveranstalter (brutto minus 30,2 Prozent). Im Gesamtjahr 2012 hatte die Dienstleistungsbranche 0,9 Prozent weniger Umsatz verzeichnet, nach plus 9,9 Prozent 2011.

Kommentare zu diesem Artikel

sraffa, 18.06 2013, 15:14
Ich traue den öffentlichen Statistiken nicht sehr;
Fakt ist daß die Steuerverwaltung extrem ineffezient ist, die Steuergesetze nach wie vor sozial unausgewogen und die Mittelverwendung eine Katastrophe; erst wenn an diesen Stellschrauben wirklich gedreht wird wendet sich das Blatt zum Besseren !
Konrad, 14.06 2013, 09:58
@Linares - Sie haben es erkannt; Ponta ist ein eiskalter, in der Wolle rotgefaerbter Technokrat. Eine schluessige Strategie, wie er den "Wohlstand" seiner Buerger verbessern koennte, ist nicht erkennbar. Da nutzt auch das taegliche Eigenlob im Fernsehen nichts; Wenn's reicht, gehen die Menschen wieder auf die Barrikaden.
Linares, 14.06 2013, 09:45
Der Dienstleistungssektor macht 5,8% minus im Durchschnitt, die Reiseveranstalter sind daran mit 30,8% beteiligt. Das trifft das heimische Uebernachtungs - und Gaststaettengewerbe (auch das sind Dienstleister), und der Artikel vermeidet sorgfaeltig, den Umsatzrueckgang in diesem Bereich zu nennen. Regional unterschiedlich liegen die Umsatzrueckgaenge bei <70%, und die Antwort der Regierung darauf ist eine pauschale Gewinnsteuer auf den verbliebenen Umsatz, losgeloest davon, ob die Betriebe mit dem verbleibenden Umsatz noch lebensfaehig sind oder nicht. Und wenn Ponta in einem Interwiew (Frankfurter Allgemeine Zeitung) davon spricht, dass die rumaenische Gesellschaft immer aermer wird, muesste er wissen, dass die "immer aermer" werdenden Buerger seines Landes sich einen Restaurantbesuch kaum noch leisten koennen. Wo ist Ihre Strategie, den Menschen in Ihrem Lande soviel Geld in der Tasche zu lassen, dass sie wieder ein normales Leben fuehren koennen, Herr Ponta ? Oder sind Sie so rot, dass Sie an den Menschen in Ihrem Lande ausschliesslich deren Produktionspotential interessiert ?

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