DIICOT nimmt Grenzer von Stamora-Moraviţa ins Visier

Polizeibeamte des organisierten Verbrechens beschuldigt

Mittwoch, 01. Juni 2016

Temeswar (ADZ) - Durchsuchungen am Grenzübergang Stamora-Moraviţa: Die Staatsanwälte der Behörde zur Bekämpfung von organisierter Kriminalität und Terrorismus DIICOT ermitteln aktuell gegen 80 Beamte, die verschiedener Verbrechen beschuldigt werden. Unter anderem liegt der Verdacht auf Bildung einer kriminellen Gruppe, Schmuggel, Mitschuld am Schmuggel, Bestechlichkeit und Bestechung vor. Justizquellen berichteten dem Nachrichtendienst Mediafax gegenüber, dass die Polizeibeamten des rumänisch-serbischen Grenzübergangs Stamora-Moraviţa  unter der Leitung des Chefs des Grenzkontrollpunkts, Gabriel Ionuţ Furcea, sowie der Schichtleiter sich als kriminelle Gruppe zusammengetan und organisiert gehandelt hätten, um verschiedene materielle Vorteile zu erzielen, deren Ertrag sie dann unter sich aufteilten. Sie hätten unter anderem das Einschleusen von Migranten begünstigt bzw. Verbrechern, gegen die gefahndet wurde, geholfen, über die Grenze zu gelangen. Darüber hinaus hätten sie von den Reisenden gewisse Geldsummen gefordert, um bei verschiedenen Vergehen ein Auge zuzudrücken.
Der Verdacht ist nicht neu, denn bereits am 8. Februar 2011 wurden 40 Grenzpolizisten und 20 Zöllner von den Grenzübergängen Stamora-Moraviţa und Naidăş von den Ermittlern für ähnliche Straftaten festgenommen.

Kommentare zu diesem Artikel

Manfred, 01.06 2016, 20:03
Solche Leute schaden Rumänien,wegsperren mit der Höchststrafe ist das Einzige,was vielleicht hilft...

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