DIICOT stellt 93 Personen unter Anklage

Staat soll mit 110 Mio. Lei geschädigt worden sein

Donnerstag, 07. März 2019

Bukarest (ADZ) - Die Direktion zur Bekämpfung des organisierten Verbrechens und des Terrorismus (DIICOT) hat am Dienstag bekannt gegeben, dass 93 Personen unter Anklage gestellt wurden. Diesen wird zur Last gelegt, eine kriminelle Vereinigung gegründet zu haben und u. a. durch betrügerische Rückerstattungen von Mehrwertsteuern sowie Bezug von EU-Geldern den Staatshaushalt um 110 Millionen Lei geschädigt zu haben.

Laut DIICOT haben die Angeschuldigten „P.A.P.“, „P.L.“ und „C.S.G.V.“, beginnend mit dem Jahr 2009, Dutzende Firmen gegründet, bei welchen „gegen bescheidene Geldsummen“ Strohmänner als Gesellschafter oder Verwalter eingesetzt wurden. Über die Bankkonten dieser Firmen, durch wiederholte Anmeldung und Wechsel von Firmensitzen und Standorten sowie durch die Fälschung der Stempel von Banken und Behörden als auch etlicher Unternehmensdokumente und Unterschriften soll die Organisation es geschafft haben, Firmenaktivitäten vorzutäuschen, sich Mehrwertsteuern ohne Anspruch auf Rückerstattung auszahlen zu lassen sowie an EU-Fonds heranzukommen. In dem Fall wurden mehrere Immobilien sichergestellt sowie Bankkonten eingefroren.

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