Döner-Niederlassung in Hatzfeld

Logistik und Zentrale nach Westrumänien

Mittwoch, 26. September 2012

st. Temeswar - Zwölf Logistikparks wird die türkische Döner-Distribution Audit System Türk Döner (D-DAS) in Rumänien einrichten, zwei davon im Verwaltungskreis Temesch/Timiş. Die D-DAS-Europazentrale wird im westrumänischen Hatzfeld/Jimbolia entstehen. Zu den Logistikparks sollen in Rumänien Vertriebseinrichtungen für Lebensmittel, Gewürze, Früchte, Gemüse, sowie Restaurants mit türkischen Spezialitäten eingerichtet werden. Die Logistikparks werden derzeitigen Planungen nach Schlachthäuser und Fleischfabriken für Rinder-, Schaf- und Geflügelprodukte beinhalten. Dazu kommen Großbäckereien mit Fokus auf Brot und türkische Pizza, Niederlassungen zur Herstellung von Nektar, Abfüllanlagen für Säfte und Mineralwasser, Kühl- und Gefrieranlagen, ein Fuhrpark und Labors zur Qualitätsprüfung.  Die Gesamtinvestition wird sich auf 500 Millionen Euro belaufen und allein im Verwaltungskreis Temesch bis zu 1700 neue Arbeitsplätze schaffen.

Über die betriebseigene D-DAS-Akademie wird Döner Fachleute zum einen für den Eigenbedarf aber auch für andere Firmen ausbilden. Ein eigenes Schulungszentrum wird in Zusammenarbeit mit der Temeswarer Hochschule für Landwirtschaft und Tiermedizin entstehen. Um die Investitionsvorhaben auch konkret umzusetzen, haben die Spitzen der Döner-Distribution Treffen veranstaltet, um Partnerschaften zu schließen und um mögliche Zulieferer aus dem Bereich Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie zu erschließen. Am Treffen beteiligten sich Unternehmer mit Abfüllanlagen, Hersteller von Molkereierzeugnissen, Fleischverarbeiter, Landwirte mit Schwerpunkt Obst- und Gemüseanbau und Großbäckereien.
Zur Nachhaltigkeit wurde ein Protokoll zwischen der D-DAS, der Vereinigung der Handelskammern und der Warenbörsen aus der Türkei, der Landwirtschaftshochschule in Temeswar und der Temescher IHK unterzeichnet. Die Temescher IHK-Geschäftsführerin Menuţa Iovescu findet diese Investition sehr wichtig: Dabei denkt sie nicht nur an die nahezu 100.000 Arbeitsplätze, die Döner in Rumänien gründen will, sondern auch an die Verarbeitung von Primärprodukten aus der Landwirtschaft, an die Nutzung der Arbeitskräfte sowie an die berufliche Ausbildung.

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