Donaubrückenkonferenz in Temeswar

Neue Trends im Brückenbau werden an der TU Politehnica diskutiert

Mittwoch, 22. Mai 2013

Die Kettenbrücke in Budapest Symbolfoto: Zoltán Pázmány

Die Achte Internationale Donaubrückenkonferenz findet vom 4. bis 6. Oktober 2013 in Temeswar/Timişoara statt. Die Impulsreferate und Vorträge werden im Senatsaal im Rektoratsgebäude der TU Politehnica gehalten. Veranstalter vor Ort ist die Fakultät für Bauingenieurwesen.

Die Donaubrückenkonferenz wird seit 1992 alle drei Jahre immer in einem anderen Donauland veranstaltet. Die erste Donaukonferenz fand auf einem Schiff, das von Wien über Pressburg bis Budapest fuhr, statt. Weitere Stationen der Donaubrückenkonferenz waren Bukarest, Regensburg, Pressburg, Novi Sad, Budapest und Sofia. Die diesjährige Konferenz, auf deren Programm auch der Besuch einiger Donaubrücken im benachbarten Serbien steht, trägt den Titel „Brücken im Donaubecken – Neue Trends im Brückenbau und effiziente Lösungen für große und mittelgroße Spannbrücken“.  Am Freitag, dem 4. Oktober, sind in Temeswar die Vorträge programmiert, wobei der Arbeitsbesuch für Samstag, den 5. Oktober, geplant ist.

„Diese Konferenz hat nicht nur eine technische Komponente, sondern sie ist auch aus kultureller Sicht von Bedeutung. Sie soll eine Verbindung zwischen allen Völkern entlang der Donau schaffen“, sagt Prof. Dr. Radu Băncilă von der Abteilung für Bauingenieurwesen in deutscher Sprache an der TU Politehnica. Die Brücken über der Donau haben im Allgemeinen eine große Spannweite und stellen komplexe technische Probleme dar, so Bauingenieur Radu Băncilă. „Diese Konferenz beleuchtet einige wichtige Aspekte des Brückenbaus“, verrät der Fachmann.

Während der technischen Reise nach Serbien werden drei Donaubrücken, die sich in unterschiedlichen Bauphasen befinden, besichtigt. Zuerst halten die Teilnehmer in Novi Sad an, wo eine Auto- und Eisenbahnbrücke besichtigt wird. Von hier geht es weiter nach Belgrad und Borcha-Zemun, wo ebenfalls Donaubrücken unter die Lupe genommen werden.  60 bis 70 Fachleute aus allen Donauländern werden in Temeswar erwartet. „Wir hoffen auf eine gelungene Konferenz in Temeswar“, schließt Bauingenieur Radu Băncilă. 

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