Dorinel Munteanu in Reschitza?

Bürgermeister Popa ist angeblich mit dem Nationalspieler einig geworden

Dienstag, 04. April 2017

Reschitza/Temeswar – Ins Reschitzaer Domantal-Stadion kommen wieder Zuschauer, wenn die „Rosso-Neri“ ein Drittligaspiel zu absolvieren haben. Und Fans fahren auch mit, wenn das Team von Trainer Leo Doană auswärts spielt.

Sonntag, als sie in Temeswar gegen „Ripensia“ ein Unentschieden erzielt haben, waren Bürgermeister Ioan Popa und der erfolgreichste Nationalspieler Rumäniens, Dorinel Munteanu auf der Tribüne. Zum Spielschluss gab es zwischen den beiden einen Handschlag. Die Medien interpretierten diesen prompt als Vertrag zwischen der Stadt Reschitza und demjenigen, der vor einigen Jahren Oţelul Galatz als Trainer zum Landesmeisterschaftsgewinn geführt hatte. Der aus Grădinari/Cacova bei Orawitza stammende Dorinel Munteanu war in den vergangenen Wochen sowohl bei Trainings- als auch bei offiziellen Spielen von CSM Reschitza im Stadion gesehen worden, oft im angeregten Gespräch mit Trainer Leontin Doană, der mal sein Teamkollege in Reschitza war. „Munti“, wie er unter Vertrauten genannt wird, soll Bürgermeister Popa zugesagt haben, ab der kommenden Saison dem jungen Reschitzaer Team als „technischer Direktor“ beizustehen.

Er selber sagte: „Ich hatte in der Tat ein Gespräch mit dem Herrn Bürgermeister, aber wir haben vereinbart, uns nochmal zusammenzusetzen und dann einen gemeinsamen Beschluss zu fassen. Ich war einige Etappen lang auf Seiten der Jungs, auf Seiten von Leo, denn ich möchte sie unterstützen. So lange ich kein vorteilhafteres Angebot habe, bleibe ich dabei: ich unterstütze den CSM Reschitza vor Ort. Der Herr Bürgermeister hat mir vorgeschlagen, als technischer Direktor des Teams zu arbeiten. Das muss erst mal festgenagelt werden. Das Team hat einen sehr guten Trainer und der soll auch hier bleiben. Ich denke sogar: ab jetzt für noch viele Jahre. Ich glaube auch daran, dass Leo Doană das Team in die nächsthöhere Liga führt. Aufstiegschancen gibt es mit diesem Team. Wir haben da sechs-sieben zu Hoffnung berechtigende junge Leute auf dem Platz, künftige wertvolle Spieler, mit denen man etwas anfangen kann. Ich sehe da echt gute Chancen.“

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