Drei Konsortien für Romgaz-Börsengang im Rennen

Bis Ende Juni müssen 15 Prozent Anteile über die Börse verkauft werden

Mittwoch, 18. Januar 2012

Bukarest (ADZ) - Drei Konsortien bewerben sich für Vermittlung des Börsengangs des Gaskonzerns Romgaz SA und haben fristgemäß bis Montag ihre Angebote bei der Privatisierungsbehörde des Wirtschaftsministeriums OPSPI hinterlegt. Spätestens bis Juni müssen laut Vereinbarung mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) 15 Prozent der Gasfördergesellschaft über ein öffentliches Angebot an der Bukarester Wertpapierbörse (BVB) privatisiert werden. Wann der Gewinner der Ausschreibung bekannt gegeben wird, teilte das Wirtschaftsministerium vorerst nicht mit, berichtete die Nachrichtenagentur Mediafax.
Die drei interessierten Konsortien sind gebildet aus a) Goldman Sachs, Erste, BCR, Raiffeisen Capital&Invest und Intercapital Invest, b) JP Morgan, UniCredit CAIB, Alpha Finance und BT Securities, und c) Citibank, Société Générale-BRD und ING Bank.

Der rumänische Staat kontrolliert über das Wirtschaftsministerium 85 Prozent Anteile an Romgaz, die restlichen 15 Prozent hält der Fonds Propietatea.
Experten gehen davon aus, dass die an der Börse angebotenen 15 Prozent Romgaz-Anteile dem Staat rund 300 Millionen Euro einbringen könnten.
Die Regierung in Bukarest hat sich gegenüber dem IWF verpflichtet, je 15 Prozent der staatlichen Romgaz, Transgaz und Transelectrica zu verkaufen, desgleichen mindestens je 10 Prozent Anteile an Hidroelectrica und Nuclearelectrica und OMV Petrom sowie bis zu 20 Prozent bei CFR Marfă und Tarom in Privathand zu leiten.

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