Drei neue Feiertage für Temeswar

Stadttage der Jugendlichen schon am 23. April

Freitag, 01. April 2016

Temeswar - Die Stadt Temeswar und seine Einwohnerschaft sollen ab heuer drei neue Stadtfeiertage haben, die in den nächsten Jahren auch eine schöne Tradition erleben sollen. Das nach Wunsch und Willen von Bürgermeister Nicolae Robu, der sich in einer Erklärung Feuer und Flamme für diese neuen Volksfeste und seine eigene Idee zeigte. Von Bürgermeister Robu vorgeschlagen und vom Stadtrat gutgeheißen wurde demnach erstmals die Veranstaltung eines Tages der Jugendlichen am 23. April, eines Tages der Volljährigkeit am 7. Mai sowie eines Tages der Rentner am 21. Mai. Es wäre überhaupt nichts Abwegiges, nichts zu kritteln und zu politisieren dabei, dass diese Volksfeste gerade während der Wahlkampagne und so kurz vor den Lokalwahlen angesetzt wurden. So die Erklärung von Bürgermeister Robu für diese drei neuen Frühlingsfeste, die man doch auch im Sommer oder im Herbst ganz gut hätte veranstalten können: Die Rentner von Temeswar würden die Wertschätzung aller, der aktiven Bevölkerung vollauf und zu jeder Zeit verdienen.

An den Veranstaltungen in allen Stadtvierteln, die nur Eigenmittel erfordern und keine zusätzlichen Ausgaben bringen werden, sollen die Künstler vom Stadtkulturhaus, dem Kunstlyzeum „Ion Vidu“, der Philharmonie und der drei Stadttheater aktiv beteiligt sein. Der Tag der Jugend sei wohl für Jugendliche bis zum Alter von 35 Jahren bestimmt, eine Einladung zum Mitmachen ginge jedoch an alle Semester. Am Tag der Volljährigkeit, zu Ehren der Temeswarer, die heuer großjährig, also 18 werden, möchte die Stadtverwaltung diesen innerhalb einer Zeremonie Diplome aushändigen. Die politischen Lokalrivalen und baldigen Wahlkampfgegner der PNL-Stadtverwaltung, bzw. die Temeswarer Sozialdemokraten unter der Leitung ihres Vorsitzenden Florin Bârsăşteanu, maulten und wetterten, wie erwartet, sogleich gegen diesen Beschluss von Bürgermeister Robu: Diese Entscheidung, kurz vor den Lokalwahlen in Temeswar gleich drei Volksfeste und dazu noch mit Finanzierung aus dem Stadthaushalt abzuhalten, hätte doch nur einen einzigen Zweck, den des Stimmenfangs für den PNL-Wahlkandidaten Robu.

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