Dreispuriger Ausbau des Piața-Mărăști-Kreisverkehrs gestartet

Bürgermeister Robu: Bauarbeiter sind rund um die Uhr im Einsatz

Samstag, 28. April 2018

Bild: pixabay.com

Temeswar (ADZ) – Über Facebook kündigte Bürgermeister Nicolae Robu die umfangreichen Infrastrukturarbeiten an, die in den kommenden Monaten erneut für blanke Nerven im Temeswarer Straßenverkehr sorgen werden; keine zwei Wochen nach seiner Ankündigung haben bereits die Erweiterungsarbeiten des Verkehrskreisels an der Piața Mărăști in der Innenstadt begonnen. Eine neue Fahrbahn soll hinzukommen, am Donnerstag hatten bereits die Arbeiter der städtischen Straßenbaugesellschaft mit dem Umbau des Kreisels begonnen, zahlreiche Masten müssen verlegt werden.

Er habe das Unternehmen angewiesen, auch am Wochenende und über die freien Tage rund um den 1. Mai zu arbeiten, weil jetzt der Verkehr abnehmen dürfte, da viele Temeswarer einen Kurzurlaub antreten und auch zahlreiche Studenten über das verlängerte Wochenende nach Hause fahren werden. Laut Robu ist der Kreisverkehr an der Kreuzung der Arader Straße mit der Oituz-Straße und der Gheorghe-Dima-Straße der am stärksten befahrene Kreisverkehr in der Stadt, auch die Umweltbelastung dürfte trotz der unmittelbaren Nähe des Botanischen Gartens zu den stärksten im Stadtgebiet zählen. Auch deshalb habe er einen Einsatz rund um die Uhr gefordert, die Ausbauarbeiten sollten alsbald abgeschlossen werden. Da viele Fahrer nun über die Circumvala]iunii-Straße oder die bereits vierspurig ausgebaute Popa-Șapcă-Straße aus dem Temeswarer Norden in die Innenstadt oder umgekehrt fahren werden, dürfte der Verkehr auf diesen beiden Adern deutlich zunehmen. Im Mai will Bürgermeister Robu jedoch die Popa-Șapcă-Straße noch einmal für ein paar Tage schließen, um die letzte Asphaltschicht gießen zu können. Mittlerweile arbeitet das Arader Unternehmen Sylc Con Trans an der Fertigstellung des Abwassersystems rund um die Unterführung sowie an den Gehsteigen der ganzen Popa-Șapcă-Straße und des Antenei-Boulevards. Im Mai sollen die Ausbauarbeiten an dieser Straße sowie an der Eisenbahn-Unterführung abgeschlossen werden.

In Kürze müssen jedoch zwei Bega-Brücken in der Josefstadt, die Eroilor-Brücke und die Dragalina-Brücke gesperrt werden, sie werden demnächst saniert und vierspurig ausgebaut. Dies bedeutet, dass im Westen der Stadt nur noch die Muncii-Brücke benutzt werden kann, die die Pop-de-Băsești-Straße mit dem Iuliu-Maniu-Boulevard verbindet. Die nächstgelegene Bega-Überquerung ist die Traian-Brücke, eher bekannt als „Brücke an der Maria“, die die Innenstadt mit der Elisabethstadt und der Josefstadt verbindet und die nur einen zweispurigen Verkehr erlaubt.

Weitere Infrastrukturarbeiten sind an der Martin-Luther-Straße (zwischen der Popa-Șapcă-Straße und dem Boulevard der 1989er Revolution) und der Arieș-Straße in der Fabrikstadt vorgesehen. Beide sollen dreispurig ausgebaut werden. Eine neue Verbindungsstraße zwischen der Torontaler Straße (DN6) und der Arader Straße (DN69) soll noch in diesem Jahr gebaut werden, um die sich bereits in einem sehr schlechten Zustand befindende Grigore-Alexandrescu-Straße wenigstens teilweise zu entlasten.

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