Drittes „Grenzenlos Gospel“-Projekt in Temeswar

Chor bestreitet Konzert im Cristian-Şerban-Zentrum aus Busiasch

Mittwoch, 18. September 2013

Temeswar - Zum dritten Mal durchbrechen Dominic Samuel Fritz und die Mitglieder desTGP-Vereins alle Schranken. Am 5. und 6. Oktober ist wieder „Grenzenlos Gospel“ – „Gospel fără bariere“ in Temeswar angesagt. Nach einem einzigen Probetag soll der Chor gleich drei Konzerte bestreiten – diesmal geht es ins Pater-Jordan-Nachtasyl für Obdachlose aus Temeswar/Timişoara, in das Cristian-Şerban-Zentrum für an Diabetes erkrankte Jugendliche aus Busiasch/Buziaş und in die Ion-Vidu-Musikschule aus Temeswar.

Mitmachen darf jeder. Bis am 29. September können sich alle, die Gefallen am Singen finden, online unter www.asociatia-tgp.ro ins Projekt einschreiben. Die Proben finden am 5. Oktober ganztägig im Adam-Müller-Guttenbrunn-Haus in Temeswar statt, wobei am Abend um 19.30 Uhr das erste Konzert im Pater-Jordan-Nachtasyl stattfinden soll. Am darauffolgenden Tag, einem Sonntag, verschlägt es den spontan gegründeten Chor in den Kurort Busiasch, wo das Konzert um 14.30 Uhr im Cristian-Şerban-Zentrum stattfinden wird. Am Abend kehren die Chorsängerinnen und –sänger erneut nach Temeswar zurück, um um 19.30 Uhr im Festsaal der Ion-Vidu-Musikschule öffentlich aufzutreten. Den Chor begleiten zwei junge Musiker, Marcelle Poaty-Souami am Klavier und Sergiu Cătană am Schlagzeug. Dirigent und Projektleiter ist Dominic Samuel Fritz, der vor zehn Jahren das Timişoara-Gospel-Projekt ins Leben gerufen hat.

Die Teilnahme an dem „Grenzenlos Gospel“-Projekt ist kostenlos. Die einzige Bedingung, die die Organisatoren stellen, ist die Teilnahme an dem gesamten Programm. Das „Grenzenlos Gospel“-Projekt wurde im Jahr 2010 initiiert, um auch anderen Menschen zu ermöglichen, bei den Gospel-Konzerten dabei zu sein. Dies war auch der Grund, weshalb sich der Chor selbst an für Konzerte ungewöhnliche Orte wie das Nachtasyl für Obdachlose oder das Temeswarer Gefängnis begab. Dabei konnten die Teilnehmer nicht nur ihre eigenen Grenzen überwinden und nach nur einem Probetag ihr musikalisches Talent auf die Probe stellen, sondern auch soziale Barrieren brechen, indem sie Menschen am Rande der Gesellschaft einen unvergesslichen Abend mit Gospel-Musik anboten.

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