Durchschnittliche Rente lag im vierten Quartal bei 847 Lei

Freitag, 20. März 2015

Bukarest (ADZ) - Im vierten Quartal 2014 gab es in  Rumänien insgesamt 5,346 Millionen Rentner, das sind 47.000 weniger als im vierten Quartal 2013 und 4000 weniger als im dritten Quartal 2014. Die durchschnittliche Monatsrente lag bei 847 Lei und war damit um 4,4 Prozent höher als im Vorjahr und gleich hoch wie im dritten Quartal.

Die Rentner der Sozialversicherungen machen 99,9 Prozent aller Rentner aus, die der staatlichen Sozialversicherungen kamen auf 87,8 Prozent.

Die Durchschnittsrente der staatlichen Sozialversicherungen lag bei 844 Lei. Territorial gesehen gibt es große Unterschiede von mehr als 350 Lei etwa zwischen der Rente im Kreis Giurgiu (678 Lei) und in der Hauptstadt Bukarest (1068 Lei).

Kommentare zu diesem Artikel

Tourist, 21.03 2015, 22:28
Fortsetzung: Autounfälle wären auch noch zu erwähnen, Rumänien hat derzeit eine der höchsten Raten an tödlichen Autounfällen in der EU und dann sollte man auch die mancherorts arge Umweltverschmutzung nicht vergessen, die noch aus dem Kommunismus übrig geblieben ist: Schwermetallverschmutzung rund um Industrieruinen, Abraumhalden von Bergwerken auf denen Kinder spielen, undichte alte Mülldeponien die das Grundwasser verseuchen, aber auch Radioaktivität (rum. hat einige alte und auch neue Uranminen und sogar eine Urananreicherungsanlage, weiß nur fast niemand).
Tourist, 21.03 2015, 22:14
Rumänien hat die schlechteste Lebenserwartung in der gesamten EU, sogar Bulgarien liegt knapp vorne. Im Schnitt leben rumänische Männer 70 Jahre und Frauen 78. Zum Vergleich Frankreich 78/85, Deutschland 78/83, Griechenland 78/84. Natürlich drückt die große Roma-Bevölkerung den Schnitt, denn viele von denen leben alles andere als gesundheitsbewusst, wissen oft gar nicht, welche Risiken sie eingehen (Infektionen, Hygiene, etc.) . Die Dorfalkoholiker drücken den Wert bei den rum. Männern auch ganz kräftig. Aber die niedrigere Lebenserwarten betrifft auch die urbane Mittelschicht. Viele, viele Leute haben verpfuschte Operationen, unbehandelte chronische Krankheiten und in der Onkologie (Krebsmedizin) fehlt es Rumänien einfach hinten und vorne an Geld, deshalb auch dauern die Spendenaufrufe im Fernsehen für leukämiekranke Kinder und andere tragische Fälle, etc. So etwas zahlt wo anders alles die Krankenkasse. Hüft- und Knieprothesen bekommen auch nur wenige alte Leute (nur wer privat bezahlt) und wenn einer einmal länger bettlegrig ist und sich gar nicht mehr bewegt, gehts dann oft schnell (auch weil der Lebensmut verloren geht). Im Westen hätten solche Leute noch locker fünf oder mehr Jahre, in denen sie die Pension geniessen können.
Skeptikus, 20.03 2015, 15:37
So brutal und sarkastisch das ist: wenn monatlich deutlich mehr Menschen sterben als es neue Rentner gibt: Das rumaenische Gesundheitssystem spart Rentenkosten! In allen westlichen Laendern steigt die Lebenserwartung. Und in Rumaenien? Was laeuft falsch? Zehntausende an Akademikern zahlen die Rentenbeitraege im Ausland....

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