DWC-Raum im Deutschen Kulturzentrum

Bessere Chancen nach dem Erlernen der deutschen Sprache

Mittwoch, 09. April 2014

Der DWC-Vorsitzende Peter Hochmuth und Leiterin des Kulturzentrums Alina Baciu bei der Einweihung des Raumes. Foto: Zoltán Pámány

Ein Banner in einem frischen und attraktiven Design ziert den Raum zwei des Deutschen Kulturzentrums Temeswar/Timisoara und weist, mit Hilfe von Stichwörtern und der symbolischen Darstellung verschiedener Gebäude der Stadt, auf die wichtigsten wirtschaftlichen, industriellen und kulturellen Standorte Temeswars hin. Das Publikum des Kulturzentrums wird dadurch aufmerksam gemacht, dass es ein gemeinsames Ziel beider Institutionen ist, die deutsche Sprache und Kultur einem möglichst breiten Publikum näher zu bringen und es dafür zu begeistern.

Zugleich stellt der Banner durch die zentrale Platzierung des DWC-Logos einen wichtigen Hinweis auf den Wirtschaftsclub und seine Mitglieder dar. Kursteilnehmer des Kulturzentrums erfahren dadurch, dass ihnen das Erlernen der deutschen Sprache bessere Chancen einräumt, einen Arbeitsplatz in der Industrie oder der Wirtschaft zu finden, und die Möglichkeit gibt, Kultur in deutscher Sprache an mehreren Orten in der Stadt zu genießen. „Die Mitglieder des Wirtschaftsclubs haben davon ebenfalls einen Vorteil, wenn sie durch die Werbung zukünftige Angestellte mit sehr guten Deutschkenntnissen und interkultureller Kompetenz gewinnen können“, sagt Alina Baciu, Leiterin des Deutschen Kulturzentrums Temeswar.

Der Deutschsprachige Wirtschaftsclub Banat (DWC) ist der erste Partner dieses Projekts, den das Deutsche Kulturzentrum Temeswar in seiner Bestrebung, ein aktuelles Deutschlandbild zu vermitteln und die deutsch-rumänischen Beziehungen auf kultureller sowie auf wirtschaftlicher Ebene zu fördern, gewinnen konnte. Am Beispiel des Wirtschaftsclubs können sich auch andere Unternehmer aus deutschsprachigen Ländern als Partner des Projektes beteiligen. Weitere vier Räume stehen noch im Haus in der Dr. Liviu-Gabor-Straße Nr. 1 zur Verfügung. „Für einen Monatsbetrag von 100 Euro können wir so dem Kulturzentrum nahe stehen. Das Zentrum liefert gute Deutschsprechende, die als mögliche Angestellte in den jeweiligen deutschsprechenden Firmen vor Ort tätig sein können“, sagt Peter Hochmuth. Die finanzielle Unterstützung hilft dem Kulturzentrum, die Miet- und die Nebenkosten zu begleichen. Das ist Geld, das das Kulturzentrum ansonsten aus eigenem Haushalt bezahlen müsste.

Andreea Oance

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