DWS förderte Sprachkurse für Schüler

Frecker Bürgermeister zu Gast bei der jüngsten Mitgliederversammlung des Wirtschaftsklubs

Freitag, 08. November 2013

Hermannstadt - Die Entwicklung des Hermannstädter Flughafens sowie die jüngsten Maßnahmen zur Wirtschaftsförderung in Freck/Avrig waren zwei der Themen, die am Mittwoch auf der Mitgliederversammlung des Deutschen Wirtschaftsclubs Siebenbürgen (DWS) standen. Geleitet wurde die Sitzung vom stellvertretenden Vorsitzenden Andreas Huber.

Die Situation des Flughafens war in der Vergangenheit immer wieder ein Thema im Klub. Zu Gast war diesmal die kaufmännische Leiterin Iulia Ivancea. Der Flughafen bemühe sich um weitere Verbindungen, unter anderem in deutsche Städte. Derzeit bereitet der Flughafen laut Ivancea eine Marktstudie vor, in der die Bedürfnisse von Einwohnern und Wirtschaft in den Kreisen Hermannstadt, Alba, Hunedoara und Kronstadt/Braşov ermittelt werden soll.

Arnold Klingeis, der Bürgermeister der Kleinstadt Freck/Avrig, präsentierte den anwesenden Mitgliedern das Projekt des „International Green Innovation Parks“. Das Gründerzentrum im Ortsteil Mârşa soll die Ansiedlung von Unternehmen erleichtern. Betrieben wird das Zentrum von der Stadt zusammen mit dem Nationalen Institut für Elektrotechnik (ICPE-CA) sowie der Nationalen Ingenieursvereinigung – eine entsprechende Vereinbarung wurde im Oktober unterzeichnet.

Interessierten Unternehmen bietet die Stadt über das Zentrum neben Räumlichkeiten verschiedene Serviceleistungen, so Klingeis, beispielsweise rechtliche Unterstützung, Kontakte oder Suche nach geeigneten Grundstücken. Außerdem informierte der Bürgermeister, dass das Rathaus im Süden von Freck ein etwa 50 Hektar großes Industriegebiet entwickeln möchte.

Die Ergebnisse eines gemeinsamen Projekts von Wirtschaftsklub und der Fakultät für Philologie und Bühnenkünste an der Lucian-Blaga-Universität stellte Germanistik-Dozentin Dr. Maria Trappen vor. Für 120 Schüler der zehnten und elften Klassen von acht  Lyzeen in Hermannstadt ohne oder mit nur wenig Deutschunterricht wurden in anderthalb Jahren kostenlose Sprachkurse angeboten. Zielgruppe seien Schüler gewesen, die an ihren Schulen keinen oder nur wenig Deutschunterricht haben, sagte Trappen. Der DWS übernahm das Honorar der Lehrkräfte und finanzierte Lehrmittel, die Fakultät stellte die Räumlichkeiten für den Unterricht zur Verfügung.

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