EBWE senkt Wachstumsprognose Rumäniens für 2012 und 2013

Probleme der Eurozone hauptsächlich verantwortlich

Donnerstag, 26. Juli 2012

Die EBWE prognostiziert für 2012 nur noch ein Wachstum von 0,8 Prozent.
Symbolbild: sxc.hu

Bukarest (ADZ) - Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) rechnet für die rumänische Wirtschaft im laufenden Jahr nur noch mit einem Wachstum von 0,8 Prozent und für das kommende Jahr mit 1,8 Prozent. Die Prognosen lagen im Mai noch bei 1,2 Prozent für 2012 und bei 2,6 Prozent für 2013.

Aus dem Juli-Bericht der EBWE geht hervor, dass die Hauptursachen für die abkühlende Konjunktur die Verlangsamung des Wachstums in der Eurozone, welche sich vor allem auf die Exportwirtschaft auswirkt, sowie die weiterhin abnehmende grenzübergreifende Finanzierung der Banken sind. Die politische Krise der letzten Wochen wird als Risiko für das kurzfristige Wachstum angegeben und die finanzielle Unterstützung durch den Internationalen Währungsfonds (IWF) sowie andere internationale Finanzinstitutionen werden als wichtiger Puffer erwähnt.

Einen Wirtschaftsrückgang in diesem Jahr prognostiziert die EBWE in der Region für Slowenien (minus 2 Prozent), Ungarn (minus 1,3 Prozent) und Kroatien (minus 1,2 Prozent). Für Polen wurde die Prognose leicht von plus 2,7 auf 2,9 Prozent verbessert und Bulgariens Wachstumsaussicht wurde bei 1,2 Prozent beibehalten. Russlands Wirtschaft soll 2012 um 3,1 Prozent wachsen, während sich die türkische Konjunktur nach ein 8,5-prozentigen Wachstum im vergangenen Jahr auf nur mehr ein Plus von 2,7 Prozent abkühlen wird.

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