Edvard Griegs „Peer Gynt“ im Konzert der Staatsphilharmonie Hermannstadt

Mittwoch, 31. Januar 2018

kp. Hermannstadt – Ein symphonisches Konzert mit außergewöhnlichem Inhalt veranstaltet die Staatsphilharmonie Hermannstadt am Donnerstag, dem 1. Februar um 19 Uhr im Hermannstädter Thaliasaal. Das Sinfonieorchester der Staatsphilharmonie und Dirigent Ilarion Ionescu-Galaţi werden die „Peer Gynt“-Suiten nr. 1, op. 46 und nr. 2, op.55 des norwegischen Komponisten Edvard Grieg (1843-1907) zu Gehör bringen, wobei Florin Piersic als Erzähler durch die Schauspielmusik führen wird, in welcher Edvard Grieg 1867 das gleichnamige dramatische Gedicht von Henrik Ibsen vertont hat. Am selben Aufführungsabend in der Abonnement-Konzertreihe der Staatsphilharmonie Hermannstadt wird vor der Pause das Klavierkonzert nr. 1 Es-Dur S.124 LW.H4 von Franz Liszt dargeboten, den Solopart bestreitet der russische Pianist und Carl-Filtsch-Preisträger Dmitrii Kiselev.

Aufgrund der großen Nachfrage hat die Leitung der Staatsphilharmonie beschlossen, Tickets für die am Tag der Aufführung stattfindende Generalprobe zu verkaufen, um möglichst vielen Musikliebhabern den Eintritt in den nur knapp 500 Personen fassenden Thaliasaal zu ermöglichen. Eintrittskarten für die am 1. Februar um 10 Uhr beginnende öffentliche Generalprobe können noch am 31. Januar von 10-12 Uhr bzw. 13-16 Uhr, sowie am 1. Februar von 9-10 Uhr an der Konzertkasse des Thaliasaals zum Einheitspreis von 10 Lei erworben werden.

Florin Piersic, geboren am 27. Januar 1936 in Klausenburg/Cluj-Napoca, einer der bekanntesten Schauspieler Rumäniens, beeindruckt das Publikum durch sein gewohnt überschwängliches Auftreten und ist Träger des „Stern Rumäniens“ im Ritterstand. Ilarion Ionescu-Galaţi, um ein Jahr jünger als sein 82 Jahre alter Mitstreiter, blickt auf eine mehr als 50jährige Dirigentenkarriere in- und außerhalb Rumäniens zurück. Ionescu-Galaţi studierte in Bukarest Violine, vertauschte nach kurzer Tätigkeit als Orchestermusiker den Violinbogen mit dem Dirigentenstab, studierte Orchesterleitung in Paris und den USA, und kehrte 1968 nach Rumänien zurück. Er gilt als Musterbeispiel der autokratischen Dirigentenschule vergangener Jahrzehnte und vermag das Publikum trotz seines mittlerweile hohen Alters noch immer für sich zu gewinnen.

Die Eintrittskarten für das Konzert am 1. Februar sind nur an der Konzertkasse der Hermannstädter Staatsphilharmonie erhältlich und kosten 20, bzw. 30 Lei. Schüler, Studenten und Rentner erhalten 50 Prozent Ermäßigung auf den Ticketpreis. Das Programm der gesamten Spielzeit kann auf der homepage www.filarmonicasibiu.ro eingesehen werden.

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