Effiziente Wirtschaftsstrategie in der Aranka-Stadt

Neue Fabrik der Firma "Piazza Rosa" eröffnet

Mittwoch, 16. Mai 2018

Firmenzuwachs am Standort Großsanktnikolaus Foto: privat

Großsanktnikolaus - Seit Kurzem erhielt der sich seit Jahren im Aufwind befindliche Wirtschaftssektor der Banater Kleinstadt Großsanktnikolaus neue Impulse:  Die Eröffnung einer neuen Fabrik der italienischen Firma "Piazza Rosa" in Großsanktnikolaus, mit seinen 12.300 Einwohnern, darunter auch etwas über 200 Deutsche, derzeit drittgrößte Stadt des Kreises Temesch, ist der vorteilhaften geographischen Lage der Arankastadt im äußersten Westen des Landes zuzuschreiben. Die historische strategische Position im Dreiländereck (8 km von Ungarn, 25 km von Serbien) hat die Stadt nach der Wende immer mehr in den Vordergrund der Wechselbeziehung Rumänien bzw. Westregion-Mitteleuropa gerückt. Die Kleinstadt mit jahrhundertealten Handelstraditionen hat in den letzten Jahren zahlreiche ausländische Investoren, vor allem aus Österreich, Italien und Deutschland angelockt. Größte ausländische Firma ist bekanntlich die österreichische Gesellschaft "Delphi Packard Electric" mit insgesamt 4300 Mitarbeitern, es folgt gleich dahinter die italienische Firma "Zoppas Industries" mit 2500 Mitarbeitern.

Die italienische Firma "Piazza Rosa", in Italien 1983 als Familienunternehmen gegründet,  ist seit 2005 in unserem Land aktiv. Zum Hauptgegenstand der Firmentätigkeit von "Piazza Rosa" gehören das Schleifen von Matrizen, Laser-Mikroschweißen und -Gravüre. Im Vorjahr wurde die Firma von der Standex-Gruppe, weltweit Nr. 1 in der chemischen Behandlung von Matrizen, mit insgesamt 42 Fabriken in 23 Ländern der Welt, übernommen. Die lokale Firmenleitung betonte im Rahmen eines Treffens mit Dănuț Groza, Bürgermeister von Großsanktnikolaus, ihre Genugtuung über die Chancen und die zukünftige Entwicklung des rumänischen Marktes sowie des Industriebereichs dieser Euroregion aus. Bürgermeister Groza sprach über die gutgehende Wirtschaftsstrategie der Stadt zur Heranziehung und Förderung weiterer ausländischer kleiner Firmen und von Großinvestoren. Das, obwohl die Kleinstadt, schon seit einiger Zeit mit einer Arbeitslosenzahl nahe des Nullpunktes, auch wie andere Städte des Banats an einem spürbaren Mangel von qualifizierten Arbeitskräften leidet.

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