EGMR verdonnert Rumänien zu neuen Entschädigungen

Donnerstag, 25. Februar 2016

Bukarest (ADZ) - Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat Rumänien am Dienstag erneut zu Entschädigungszahlungen an die Hinterbliebenen der blutigen Wende von 1989 verdonnert. Den 17 Klägern wurden Entschädigungen über insgesamt 255.000 Euro bzw. 15.000 Euro pro Person zugesprochen, zudem warf der EGMR der bisher in der Causa ermittelnden Generalstaatsanwaltschaft Oberflächlichkeit vor. Letztere will nun einen neuen Versuch zur Klärung der Wendeereignisse unternehmen – wie Interims-Generalstaatsanwalt Bogdan Licu am Montag verlautete, prüft seine Behörde zurzeit die Möglichkeit der Neu-Aufrollung des Falls, den sein Vorgänger Tiberiu Niţu letzten Herbst für endgültig geschlossen erklärt hatte.

Kommentare zu diesem Artikel

Kritiker, 25.02 2016, 09:31
Ja der Herr Revolutionär Tiberiu Niţu hat sich das alles anders vorgestellt! Übrigens, kann mir jemand erklären aufgrund welcher Leistung diese Figur zum Revolutionär wurde.

Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld

*
CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
*
*