Ehrenstern für Johannis

Würdigungen mehrerer Persönlichkeiten am Heimattag der Siebenbürger Sachsen

Donnerstag, 12. Juni 2014

MdB Dr. Bernd Fabritius überreichte Klaus Johannis den Ehrenstern und das Diplom von Seiten der Föderation der Siebenbürger Sachsen. Foto: Christian Schoger

Hermannstadt - Der Ehrenstern der Föderation der Siebenbürger Sachsen wurde Klaus Johannis, Hermannstadts Bürgermeister und bis vergangenes Jahr der Vorsitzende des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien, am Sonntag verliehen.

Die Würdigung fand im Rahmen des 64. Heimattages der Siebenbürger Sachsen statt, der am Pfingstwochenende traditionsgemäß in Dinkelsbühl gehalten wurde. Das Motto des diesjährigen Treffens lautete „Heimat ohne Grenzen“. Mit dem Ehrenstern wurde desgleichen MdB Dr. Christoph Bergner, der vormalige Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten ausgezeichnet. Laudator der beiden Politiker war MdB Dr. Bernd Fabritius, der Bundesvorsitzende des Verbands der Siebenbürger Sachsen in Deutschland.

In derselben Feier in der St.-Pauls-Kirche wurden der Siebenbürgisch-Sächsische Jugendpreis 2014 an Christine Greger und der Ernst-Habermann-Preis an den Kronstädter Organisten Dr. Steffen Schlandt sowie die Schriftstellerin Iris Wolff verliehen. Den Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturpreis erhielten der vormalige sowie der derzeitige Vorsitzende des Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturrates Dr. Christoph Machat bzw. Dr. Konrad Gündisch, die Laudatio auf den Kunsthistoriker sowie den Historiker hielt Bischof emeritus D. Dr. Christoph Klein.

In seiner Festansprache beim Heimattag zog der Bundesvorsitzende des Verbands der Siebenbürger Sachsen in Deutschland Dr. Bernd Fabritius eine positive Bilanz der 25 Jahre seit dem Zusammenbruch des Ostblocks. Er ging auf das „Vierteljahrhundert ohne todbringende Grenzzäune” ein und sprach sich gegen die Preisgabe des siebenbürgisch-sächsischen Kulturerbes aus. Desgleichen rief er die Siebenbürger Sachsen auf, ihre reiche Kultur zu pflegen und sich gewinnbringend in die Gemeinschaft einzubringen.

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