„Ein Ass im Ärmel“

Deutsche Sprachdiplome auch in Kronstadt verliehen

Freitag, 07. Juni 2013

Hubert Gronen überreichte „ein ganz besonderes Sprachdiplom“ an Letiţia Elena Pârcălăbescu. Foto: Christine Chiriac

Vergangenen Donnerstag wurden den Zwölftklässlern des Johannes-Honterus-Lyzeums die Deutschen Sprachdiplome (DSD) überreicht. Angereist für die Feier war aus Hermannstadt Hubert Gronen, Fachberater für Deutsch der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA). Er habe Sprachdiplome bereits Ende April im Brukenthal-Gymnasium verliehen und habe bewusst den Kreis von 19 siebenbürgischen Schulen mit dem Honterus-Lyzeum geschlossen – denn „Hermannstadt und Kronstadt sind in Siebenbürgen die beiden Paradeschulen für das deutsche Schulwesen und die Sprachdiplome.“

Schuldirektor Helmuth Wagner begrüßte die Anwesenden zur Eröffnung der Feier – auch Lehrer der Lyzeums, die Schulinspektorin Gabriela Adam und die Deutsch-Fachschaftsberaterin der Honterusschule, Josy Dalboth-Tiersch, wohnten dem Ereignis in der Aula bei. Es folgten Auftritte der ganz jungen „Honterianer“  mit Klaviermusik und Gedichten.

Alle Zwölftklässler haben gemäß ihren Prüfungsleistungen ein Sprachdiplom bekommen: Sei es das Teildiplom, deren Inhaber im kommenden Jahr die nicht bestandenen Teilprüfungen erneut belegen können, sei es das Diplom auf Niveau B2 oder C1 des europäischen Referenzrahmens für Sprachen, das die Möglichkeit gibt, ohne weiteren Sprachnachweis in einem deutschsprachigen Land zu studieren. Auch für ein Studium in deutscher Sprache an einer Universität in Rumänien, oder ganz allgemein bei der Arbeitssuche seien Deutschkenntnisse „ein Ass im Ärmel“, sagte Hubert Gronen, bevor er sich bei den Lehrern, der Schulleitung und den Inspektoren für die besonders guten Ergebnisse der diesjährigen Prüfung bedankte.

Die Bestehensquote ist von 78 Prozent im vergangenen Jahr auf 85 Prozent gestiegen, wobei der Durchschnitt in Siebenbürgen bei 78 Prozent liegt. Zum Schluss würdigte der Fachberater die Klassenbesten und die Schülerin Letiţia Elena Pârcălăbescu, die das begehrte Stipendium des DAAD erhalten hat, das ihr ein Studium an der Universität ihrer Wahl in Deutschland finanziert.

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