„Ein-Blick“ in das kirchliche Leben

Gemeindebrief für Rosenau und Honigberg erschienen

Sonntag, 29. November 2015

Inhaltsreich und informativ wie üblich ist auch die letzte diesjährige Ausgabe des Gemeindebriefes für die beiden Burzenländer Kirchengemeinden, Rosenau und Honigberg. Pfarrer Kurt Boltres ist zugleich verantwortlich für die Redaktion  und Gestaltung dieser Publikation, die bei Ausgabe Nr. 99 angelangt ist. Der nun aufliegende Gemeindebrief, der in 16 Seiten erscheint, dessen Druck und die Fotos von Christian Chelu, Presbyter in Honigberg gesichert werden, ist inhaltsreich und informativ. Die November/Dezember – Ausgabe  bezieht sich auf die bevorstehende Advents- und Weihnachtszeit, bietet Angaben über kirchliche Veranstaltungen dieser beiden Monate, aber auch Rückblicke auf Ereignisse aus dem Gemeindeleben.

Eingeleitet wird die Ausgabe mit den üblichen Rubriken „Die gute Nachricht“ auf der Titelseite, und  „...zum Nachdenken“, in denen deren Autor, Pfarrer Kurt Boltres, die Leser und Kirchenglieder über die Bedeutung einiger kirchlicher Ereignisse  aufklärt, die Anlass auch zum Nachdenken geben. Dabei betont er, dass an den letzten Sonntagen des Kirchenjahres, der Endzeit  in ihren unterschiedlichen Formen gedacht wird. In diese Zeit fällt auch der Buß- und Bettag (18. November). Der Autor äußert Gedanken bezüglich der Beichte, die in unserer Kirche nicht mehr eine gleich große Rolle wie bei anderen Konfessionen einnimmt. Daher stellt er auch die Frage: Reichen dabei die Abendmahlgottesdienste aus, die auch je nach Kirchengemeinde  in unterschiedlichen Abständen gefeiert werden?

Die nächsten Rubriken aus dem Inhalt bieten  Informationen aus dem Gemeindeleben. Auch erfährt man, dass die Rosenauer Kirchengemeinde 142 Seelen, und eine im Sonderstatus zählt, die von Honigberg 121 Seelen und sechs im Sonderstatus. Es folgt die Planung der Gottesdienste, die in der bevorstehenden Advents- und Weihnachtszeit besonders reich ist.  Zusätzlich gibt es jeden Donnerstag in Rosenau Adventsandachten, jeweils 17 Uhr.

Eingeladen wird zu den verschiedenen, auch unterschiedlichen  Angeboten in den beiden Ortschaften, wie Frauenrunde in Rosenau, Konfirmandenunterricht, Rüstzeiten, Hausabendmahl, Proben des Kirchenchores in Honigberg, die jeden Mittwoch 18.30 Uhr, stattfinden u.a.
Heuer wurde zum ersten Mal in Rosenau das Matthiasfest am 20. September gefeiert.  Diesen Beschluss fasste das Presbyterium, da die Kirche dem Apostel Matthäus geweiht ist. Dieses Fest soll nun jährlich begangen werden. Daran beteiligten sich auch der Bürgermeister der Stadt, Vertreter der Heimatortsgemeinschaft in Deutschland. Dazu war auch der Kirchenchor aus Honigberg eingeladen worden. Der ausführliche Bericht ist auch reich mit Farbbildern illustriert.

In einem weiteren Beitrag wird die Bedeutung des letzten Sonntags im Kirchenjahr, des Totensonntags, hervorgehoben. Initiator dieses Tages, der unter verschiedenen Benennungen  wie Ewigkeitssonntag, Gedenktag der Entschlafenen, Totensonntag in das kirchliche Leben aufgenommen ist, war der König von Preußen Friedrich Wilhelm III.

Mehrere Lesematerialien, wie die Geschichte der Brüder Grimm „Die Sterntaler“, ein Brief an das Christkind, Schnurren und Späße aus Siebenbürgen  von Misch Orend oder die heitere Erzählung „Der größte Narr“, ergänzen den Inhalt dieser Ausgabe. Abgeschlossen wird diese mit den Geburtstagswünschen gerichtet an Gemeindeglieder von Rosenau und Honigberg. Der Gemeindebrief trägt somit bestens zum besseren gegenseitigen Kennenlernen der Angehörigen der beiden Kirchengemeinden, zur Festigung der beiden  Gemeinschaften, bei.

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