Ein feiner Geruch von Kaffee zieht durch die Stadt

Bald ist es wieder soweit: „Cafékultour“ startet nächste Woche

Mittwoch, 29. März 2017

Die Barista-Show war im vergangenen Jahr das Sahnehäubchen bei der „Cafékultour“-Woche: Das Foto zeigt Meister Barista Nana Holthaus-Vehse bei der Zubereitung des Kaffees.
Foto: Zoltán Pázmány

Kaffee und Kultur verbinden die Temeswarer zum dreizehnten Mal in diesem Frühling: Raus aus dem Haus und rein in die Cafés, wo außer dem schwarzen Getränk auch etwas für die anderen Sinne geboten wird, nämlich kulturelle Veranstaltungen. Dafür sorgen das Deutsche Kulturzentrum, das Französische Institut und ihre Partnerinstitutionen.

Bereits vor dreizehn Jahren hatten sich die beiden Kulturinstitutionen vorgenommen, zusammenzuarbeiten, die Temeswarer in den Frühling zu begleiten und eine Alternative zu den etablierten Kulturveranstaltungen an bis dahin noch unkonventionellen Orten anzubieten: Auch in diesem Jahr sind es die Cafés und Buchhandlungen, die die Kulisse für die Veranstaltungen abgeben.

Für den Besucher hob Mona Petzek, die Leiterin des Deutschen Kulturzentrums Temeswar, einige der Highlights der Woche hervor: „Ein Highlight ist der rumänische Abend, für den wir den Tänzer und Choreografen R²zvan Mazilu eingeladen haben. Er hat eine Show speziell für ‚Cafékultour‘ konzipiert: ‚If Music Be the Blood of Love‘, der Titel ist eine Anspielung auf Shakespeare. Auf der Bühne stehen auch Schauspieler vom DSTT. Ein weiteres Highlight ist natürlich der deutsche Abend mit dem Impro-Theater, das von den Schauspielern Marin Caktas und Urban Luig vom ‚Theatersport Berlin‘ speziell für die Cafékultourwoche konzipiert wurde. ‚The Berlin – Timisoara Game Show‘ heißt die Aufführung“.

Cyrille Fierobe, der Leiter des Französischen Instituts hat erklärt, wie die Woche abläuft, und warum das Publikum kommen sollte: „Schon unser Plakat ist sehr interessant. Wir fangen am Montag mit einem spanischen Abend an. Es soll ein spanisches Café aus den 1960er Jahren wiederbelebt werden: mit Konzert, Tapas und einer Ausstellung. Dann widmen wir uns dem Theater, am deutschen und dem französischen Abend. Donnerstag und Freitag ist Musik angesagt und am Samstagabend ist R²zvan Mazilu in der Mansarde der Bastei zu sehen, das wird ein wichtiger Moment dieser ‚Cafékultourwoche‘. Am Sonntag erholen wir uns bei der Vorführung von qualitätsvollen polnischen Animationen“.

Das genaue Programm ist auf den Webseiten der Veranstalter abzurufen: ccgtm.ro und institutulfrancez.ro.

Fest steht: Es zieht bereits ein feiner Duft von… Cafékultour durch die Stadt!

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