Ein Jahr spielerischer Umweltschutz

Verein bringt Kindern die Natur, die Tiere und den Umweltschutz näher

Samstag, 17. Dezember 2016

Welche Tiere leben in Afrika? Eine von vielen Fragen, die der Verein „Joaca de-a ecologia” beantwortet.
Foto: „Joaca de-a ecologia”

Hermannstadt – Über 200 Kinder haben in diesem Jahr an den Veranstaltungen der Organisation „Joaca de-a ecologia” (Spielerischer Umweltschutz) teilgenommen, welche darauf abzielt Kinder zum Schützen der Umwelt zu erziehen. Im Juni nahmen 50 Kinder und Erwachsene an der Aktion „Aufräumen mit den Kleinen im Jungen Wald” teil. Dabei wurden etwa 30 Säcke voll Müll zusammengetragen. Darüber hinaus haben die großen und kleinen Waldputzer auch Zettel mit Nachrichten in die Bäume gehängt, welche zur Verwendung der Mülltonnen aufriefen. Besonders gefreut haben sich die Kinder über die Workshops an der frischen Luft: „Auf der Suche nach wilden Tieren”, „Wir entdecken die Tiere der Ozeane” oder „Tannenbäumchen aus Zweigchen”. Auch haben die Kleinen eine Futterstelle mit Kiefernzapfen, Erdnussbutter und Sonnenblumenkernen gebaut und die Bedeutung der Nahrungskette erfahren und Weihnachtsschmuck aus Elementen der Natur gebastelt.

Im Herbst organisierte der Verein eine Familienwanderung zum Falkenhayn-Turm auf dem Hammersdorfer Hügel und auch beim Handarbeits-Festival „Creative Buzz” war „Joaca de-a ecologia” vertreten. Im November begann eine Reihe von Workshops mit dem Titel „SOS Tiere” im Naturhistorischen Museum. Warum sind Tiere vom Aussterben bedroht? Welche Maßnahmen können dies verhindern? Das sind die Fragen, welchen sich die Kinder noch bis zum April kommenden Jahres widmen. „Wir freuen uns über die positiven Rückmeldungen der Kinder und Erwachsenen. Gespannt warten wir auf das nächste Jahr. Wir haben schon spannende Aktivitäten geplant. Im März veröffentlichen wir mit Unterstützung von „KeepCalling” unser erstes Kinderbuch zu Umweltfragen, welches von der Aktion „Aufräumen mit den Kleinen in Jungen Wald” inspiriert ist. Wir danken allen Kindern und Eltern, die daran teilgenommen haben und wünschen uns, dass sie auch im kommenden Jahr wieder mit dabei sind”, so Raluca Faloba, die Vorsitzende des Vereins „Joaca de-a ecologia”.

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