Ein offenes Ohr für die Bewohner

Bürgermeisterin traf sich mit den Bürgern aus dem Stadtteil Dioda

Freitag, 23. Juni 2017

Hermannstadt – An einem Treffen mit rund 30 Bewohnern der Hermannstädter Stadtteils Dioda nahm am Mittwochabend die Bürgermeisterin Astrid Fodor teil. Das Gespräch in der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften fand auf Einladung des Hermannstädter Stadtverschönerungsvereines AIOS, im Rahmen der im Stadtteil Dioda am Wochenende stattfindenden „Tage der Nachbarschaft“ statt.

Im Lichte der in diesem Stadtteil jüngst beendeten Erneuerungsarbeiten gehörten zu den Hauptgesprächsthemen Punkte wie das Abfallmanagementprojekt für den Kreis Hermannstadt. Die Bewohner rügten diesbezüglich die Art der Umsetzung des Projektes sowie die mangelnde Hygiene an den Plattformen für die Abfallcontainer.

Diesbezüglich antwortete die Bürgermeisterin, dass eine baldige Erfüllung der Wünsche der Bevölkerung nicht umzusetzen sei. „Das Projekt wurde mit europäischen Mitteln umgesetzt und wir müssen die Struktur des Projektes genau einhalten. Änderungen können wir erst vornehmen, nachdem die Umsetzungszeitspanne abgelaufen ist. Diese ist sehr lang, aber wir werden Ihre Bemerkungen berücksichtigen“, so Astrid Fodor.

Ein weiterer wichtiger Punkt waren die mangelnden Parkplätze, die besonders in der Gegend des Komplexes nötig wären, in dem die Finanzverwaltung sowie die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und einige Banken untergebracht sind. Die Bürgermeisterin erklärte sich bereit, sich dem Thema erneut zuzuwenden um entsprechende Lösungen zu finden. Weitere Belange der Bewohner waren die Einrichtung von Grün- und Freizeitanlagen für Jugendliche, wobei im Fall der letzteren die Bürgermeisterin erklärte, dass die Bestandsaufnahme betreffend die Flächen, die für sportliche und Freizeitaktivitäten geeignet sind, bald ein Ende findet und eine Arbeitsgruppe deren Einrichtung im Laufe des kommenden Jahres vorbereiten wird.

Den Grünflächen wolle sich die Stadtverwaltung ebenfalls zuwenden, jedoch zur gegebenen Zeit, wenn die Pflanzungs- und Instandhaltungsarbeiten üblicherweise ausgeführt werden. Nichtsdestotrotz endete das Treffen mit einer positiven Note, die Bürgermeisterin erntete Applaus und Dank für ihr offenes Ohr den Belangen der Bewohner gegenüber.

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