Ein „Platz des Königs“ in Bukarest vorgesehen

Veranstaltungen zum 91. Geburtstag von Mihai I.

Dienstag, 23. Oktober 2012

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Nach der Reise mit dem Königszug von Bukarest nach Karlsburg/Alba Iulia, die Prinzessin Margareta, Prinz Radu und Prinz Nicolae vorige Woche gemacht haben, sind jetzt weitere Veranstaltungen zum 91. Geburtstag von Mihai I. vorgesehen. Der Ex-König wurde bekanntlich am 25. Oktober 1921 in Sinaia geboren, als Sohn von Carol II. und Königin Elena.
In Bukarest soll der Platz an der Kreuzung Kisselef-Chaussee – Ion Mincu-Straße die Bezeichnung „Platz des Königs“ erhalten. Dieses Ereignis wird vom Oberbürgermeisteramt am 25. Oktober organisiert. Am gleichen Tag findet im Rumänischen Athenäum ein Wohltätigkeitskonzert statt, dessen Einnahmen jungen Talenten zugute kommen sollen.

Mihai I. erhält die Ehrendoktorwürde der Bukarester Universität und der Wirtschaftsakademie (ASE). Im Elisabeta-Palast wird der Ex-König verschiedene einheimische und ausländische Persönlichkeiten auszeichnen. Am letzten Tag der Veranstaltungsreihe (26. Oktober) erhalten Personen und Firmen aus Rumänien den Titel „Königlicher Hoflieferant“. Zwischendurch gibt es auch Veranstaltungen mit dem Bildband „Die Autos des Königs“, den Prinz Radu geschrieben hat.

Kommentare zu diesem Artikel

sraffa, 25.10 2012, 14:35
@Herbert : Die Habsburger durften bis vor einigen Jahren noch nicht einmal nach Oesterreich einreisen. Dies war auch Reaktion auf die Tatsache daß deren Heiratspolitik und politische Handhabung zuvor ( Wiener Kongreß ) eine wichtige Ursache zur Eskalation zum 1. Weltkrieg war.
Herbert, 24.10 2012, 14:55
Genau genommen handelt es sich um Hohenzollern Sigmaringen!
sraffa, 24.10 2012, 11:24
Da haben Sie Recht. Offensichtlich aber wollen die aktuellen Rumänischen Machthaber die Option auf eine aristrokratische Komponente in der Staatsselbstdarstellung haben. Das kann ja ruhig sein wenn die Aristrokraten dies ehrenamtlich, d,h, unentgeltlich durchführen. Abgesehen davon gibt es kein "Haus von Rumänien", denn es sind Hohenzollern. Das ist nur ein Annäherungsversuch genau so wie es die Bezeichung der aktuellen englischen Familie als "Windsor" ( eigentlich Sachen-Coburg-Gotha ) oder "Mountbatten" ( eigentlich Battenberg ) seit dem 1, Weltkrieg ist.
Herbert, 23.10 2012, 14:22
Das "Haus von Rumänien" verdient einen Platz in der Geschichte - hat aber mit der heutigen Zeit überhaupt nichts mehr zu tun! Daher sollte der rumänische Steuerzahler von diesem Unsinn auch verschont bleiben.
Herbert, 23.10 2012, 12:37
sraffa - der Vergleich ist nicht wirklich zulässig - Großbritannien ist eine Monarchie, aber Rumänien nicht! In Österreich werden die Habsburger ja auch nicht vom Steuerzahler finanziert.
sraffa, 23.10 2012, 12:18
Das wird ausschliesslich vom Rum Steuerzahler bezahlt analog zu den Auftritten des Englischen Königshauses - fragen Sie Herrn Oprescu ! Das "Haus von Rumänien" ist aktuell noch sehr kostengünstig.
Neben rein kommerziellen Gesichtspunkten ist es der restaurative Versuch, via Adel den Nationalbezug der Rumänen zu intensivieren.
Herbert, 23.10 2012, 09:32
Wer zahlt das alles? Hoffentlich nicht der rumänische Steuerzahler!

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