Ein wichtiges Bindeglied zwischen den Mitgliedern der HOG

Neue Ausgaben der Publikationen der Heimatortsgemeinschaften erschienen (IV)

Samstag, 10. Februar 2018

„Rothbächer Heimatbrief“ (Nr. 30, Dezember 2017)
Eingeleitet vom Vorwort des Nachbarvaters Otmar Schall, der sich auf die wichtigsten Ereignisse des Vorjahres, an denen sich die Rothbächer beteiligten, bezieht, ist ein ausführlicher Bericht über das Treffen in der Heimatgemeinde, gezeichnet von Brigitte und Hans Mayer, sowie jener von Otmar Schall zu lesen. Sprechend ist auch die reiche Illustration. Es war eine Einladung, die auch von Bürgermeister Sorin Taus ausgesprochen worden war, es war auch der erste Gottesdienst, der nach dem Einsturz des Glockenturms nur bedingt eingerichteten Kirche stattfand. Besonders beeindruckend wurde der Gottesdienst durch die Teilnahme des Kronstädter Stadtpfarrers Christian Plajer gestaltet. Die Kranzniederlegung am Heldendenkmal, der Aufmarsch durch die Gemeinde, die Begegnung im Festsaal zählten zu den Höhepunkten des Treffens. Auch die anderen Teilnahmen an dem Heimattag in Dinkelsbühl, am Sachsentreffen in Hermannstadt werden durch persönliche Eindrücke wiedergegeben.

Besonders interessant sind diese Meinungen, da sie von unterschiedlichen Autoren aus ihrer jeweiligen Sicht für HOG-Publikation niedergeschrieben werden. Doch fallen sie immer sehr positiv aus.

Ansprechend sind die Berichte über Reisen in die Heimat, wobei 2017 ein besonderer Anlass war. Marion Martini schreibt über ihre „Reise zu unseren Wurzeln“, Dieter und Christa Martini über ihre Reise mit dem Wohnmobil quer durch Siebenbürgen. Die Informationen des Vorstandes, die Familiennachrichten, weitere Berichte ergänzen die rund 40 Seiten umfassende Ausgabe bestens ab.

„Schirkanyer Heimatblatt“ (24. Ausgabe, Dezember 2017)

Der wiedergewählte Vorsitzende der HOG Schirkanyen Jürgen Foith erinnert in seinem einleitenden Grußwort an die besonderen Ereignisse des Vorjahres, an das positiv und konstruktiv geführte Gespräch mit Pfarrer Dr. Johannes Klein in der Heimatgemeinde über die wirtschaftliche Situation der Kirchengemeinde, die juristischen Probleme bezogen auf die Schule, der alten Mühle und des Mayerhofs, aber auch über die Renovierung der Kirche, Restaurierung der Friedhofsmauer. Die Dinge kamen dann zur Sprache auch anlässlich des Treffens der Schirkanyer in Augsburg, das zum 17. Mal stattgefunden hat. Sehr gut illustrierte Kurzberichte beziehen sich auf das Heimattreffen in Dinkelsbühl, dem Oktoberumzug in München, über das Sachsentreffen in Hermannstadt.

Aus der Geschichte der Gemeinde wird an die vor 125 Jahren stattgefundene Gründung der Freiwilligen Feuerwehr mit Archivfotos in einer Dokumentation von Hans-Günther Kessler erinnert. Auch erfahren die Leser einige interessante Daten über eine vor 100 Jahren vorgenommene Kirchenvisitation in Schirkanyen seitens des Kronstädter Kirchenbezirkes. Gedacht wird desgleichen der vor 500 Jahren stattgefundenen Reformation. Familienberichte, Leserbriefe ergänzen diese vielseitige Ausgabe, wobei sich auch die Neugewählten in den HOG-Vorstand, Rita Preidt und Anemone Schwab den Schirkanyern vorstellen.

„Das Tartlauer Wort“ (35. Jahrgang/Nr. 71, Weihnachten 2017)

Das rege Nachbarschaftsleben war nur durch die engagierte Arbeit aller Vorstandsmitglieder, aber immer wieder auch deren Ehepartnern und der freiwilligen Helfer möglich, betont Nachbarvater Volkmar Kirres in seinem Vorwort. Sein ausführlicher Bericht über das im Sommer stattgefundenen Treffen in Tartlau zeugt bestens durch seine Aussage von der wichtigen Rolle, die der Vorstand bei derartigen Veranstaltungen hat. Diese Begegnungen sind sehr wichtig, um gemeinsam über Probleme zu beraten, mit denen sich die zurückgebliebene Gemeinschaft konfrontiert, wie die Heimatortsgemeinschaft in Deutschland dabei Unterstützung bieten kann. Die Kontakte zur politischen Gemeinde sind bei diesen Anlässen, aber auch immer, wenn diese erforderlich werden, von großer Bedeutung. Nachbarvater Kirres informiert die Tartlauer auch über nicht erledigte Verfahren für Restitution und Entschädigung, welche Schritte weiter vorzunehmen sind. Beim nächsten, dem 18. Treffen der Tartlauer, das in Rothenburg ob der Tauber am 22. September 2018 stattfindet und zu dem eingeladen wird, kommen sicher auch diese Probleme zur Sprache.

Wie auch die anderen HOG-Blätter sind in dieser Ausgabe Berichte vom Sachsentreffen in Hermannstadt, der Teilnahme am Heimattag in Dinkelsbühl, an dem Aufmarsch der Burzenländer beim Münchener Oktoberfest zu lesen. Aus der Heimatgemeinde berichtet Ursula Philippi über das da begangene Erntedankfest. Berichte aus der neueren Geschichte von Tartlau, von Kränzchentreffen, gemeinsamen Wanderungen zeigen, dass die Tartlauer sich durch gegenseitigen Zusammenhalt weiterhin kennzeichnen. Es finden sich auch Familiennachrichten, wobei die vielen bunten Fotos von Konfirmanden und Jugendlichen, aber auch Senioren anlässlich ihrer runden Geburtstage,besonders für die Tartlauer Gemeinschaft von Interesse sind.

„Weidenbächer Heimatblatt“ (67. Ausgabe, Dezember 2017)

So wie auch die anderen Publikationen der Burzenländer Heimatortsgemeinschaften in Deutschland, die in den Jahren seitdem sie dort erscheinen, positive Transformationen was Format, Inhalt, Farbdruck betrifft, mitgemacht haben, zeichnet sich so auch das „Weidenbächer Heimatblatt“, dessen erste Ausgabe am 1. April 1985 erschienen ist, aus. Wieland Schmidts, Vorsitzender der Weidenbächer Heimatortsgemeinschaft geht von dem „Welt-Sachsentreffen im August in Hermannstadt“ aus und bezieht sich in seinem Vorwort auch auf die anderen wichtigen Ereignisse des Vorjahres, mit denen sich auch die anderen Heimatblätter befassen. Ausführlich, und gut illustriert berichtet er ebenfalls von seinen „heißen Erlebnissen in Hermannstadt und im Burzenland“ bzw. Heimatgemeinde. Ricarda Popa bietet einen zu Herzen gehenden Bericht über die letzte sächsische Hochzeit – hoffentlich trifft das nicht ein –,in Weidenbach, wobei ihre Schwester Monika Paiuc den Sohn von Hermann Kurmes, Julian Christopher Kurmes heiratete. Darüber ist übrigens auch in dem „Wolkendorfer Heimatblatt“ zu lesen und zu … sehen.

Reise und Wanderberichte zeichnen Birgit Gutt über eine Schlauchbootsfahrt auf der Isar, Erika Neumann über eine Wanderung im September im Hopfgarten. Otto Dück erinnert sich an seine Schulzeit in Weidenbach und nimmt Bezug auch auf die älteste Landkarte Rumäniens. Über die Geschichte des Weidenbächer Turnvereins informiert Uwe Konst. Über seine Begegnung mit Meta Löffler im Kronstädter Altenheim schreibt Hans Karl Heinrich, der noch sehr aktiven Seniorin über die auch wir berichteten. Nach der angenehmen Lektüre dieser Ausgabe, gehen wir zur nächsten Publikation über, dem…

„Wolkendorfer Heimatblatt“ (Nr.42, Dezember 2017)

Eingeleitet durch wichtige Mitteilungen und Termine für 2018, umfasst dieses den Rechenschaftsbericht von Pfarrer Uwe Seidner über die wichtigsten „Erscheinungen im Leben der Kirchengemeinde Wolkendorf im Jahr 2016“. Außer dem kirchlichen Leben, informiert er über die Chancen der Restaurierung der Kirchenburg mit einer Finanzierung über die Entwicklungsregion Zentrum (ADR) von Alba Iulia, dass ein neues Läutwerk im Kirchturm montiert wurde, über das Erholungsheim u.a. Pfarrer Seidner berichtet ausführlich auch über die Reise mit Schülern aus Neustadt auf der Spurensuche des Deutschen Ritterordens in Polen und in den baltischen Ländern. Der Beitrag über die Reise von Wolkendorf bis China mit dem Kleinbus, der in der ADZ erschienen ist, wird ebenfalls den Lesern geboten. Dagmar Gebhard bezeichnet ihre Reise in die Heimat als unvergesslich und illustriert den Bericht mit zahlreichen, ansprechenden Fotos. Elke Preidt berichtet über den Skiausflug im Dezember 2016, Renate Schnabel und Brigite Preidt schreiben ihre Eindrücke nieder von den Osterfesten in Augsburg bzw. Ludwigsburg, Doris Martini über das in Wirsberg. Bei der RTL-Sendung Supertalent beteiligten sich an der Show Christian Müller, mit Wolkendorfer Wurzeln und Sarah Philips als Tanzpaar, über die der Leser informiert wird. Weitere Berichte und Familiennachrichten runden die vielseitige Ausgabe ab.

 

(Fortsetzung folgt)

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