Ein Zentralpark für Reschitza

Bürgermeister träumt von einem Park als Herzstück der Stadt, beim Stellwerk der Werksbahnen

Sonntag, 30. September 2018

Reschitza – Beim Stellwerk der Werksbahnen, seit der Quasi-Einstellung der Schwerindustrietätigkeit in Reschitza ein „totes Terrain”, will Bürgermeister Ioan Popa einen „Zentralpark” anlegen lassen, der gleichzeitig das Zusammenwachsen von Alt- und Neustadt von Reschitza ermöglichen soll. Die Vision Popas ist überraschend ausgereift, ein Zeichen, dass er sich schon längere Zeit damit beschäftigt. Die Bewohner der Neustadt sollen mittels dieses Parks direkt mit den Bewohnern der Stadtviertel im mittleren Stadtteil (Mociur, Lunca Pomostului, Moroasa I und II) in Beziehung gesetzt werden.

„In der Gegend des Stellwerks haben wir – inklusive die Flächen, die von einem Schrotthändler aus Gorj und dem ehemaligen Werk für die Instandhaltung von Hüttenanlagen, Crosi, besetzt sind - um die 25-26 Hektar”, erklärte Popa. Wir arbeiten an einem Masterplan für diesen Raum der Stadt. Wenn ich ehrlich sein soll: ich sehe hier einen Zentralpark von Reschitza, ganz nach dem Vorbild von New York, dem weltweit bekanntesten Central Park, wohin sowohl die Bewohner der Neu-, als auch jene der Altstadt kommen, um die nächstbeste Gelegenheit zur Freizeitgestaltung zu nutzen, aktiv oder passiv. Denn hier soll auch eine Mall und ein Aquapark entstehen, der Aquapark Mociur. Daneben ist viel Raum zum Spazierengehen, zum Joggning, zum Fahrradfahren usw. Der Raum ist großzügig, er kann zusätzlich attraktiv gemacht werden, etwa durch Kanäle, die die große Bersauschleife abflachen und Wasser ins Spiel bringen, eine Art ‘Extension’ der Bersau. Darauf Kanu- und Bootfahren, warum nicht?“

Kompliziert wird das Ganze, wenn´s um die Besitzverhältnisse geht. Ioan Popa: „Alles hängt nun von der Entscheidung der ehemaligen AVAS, heute AAAS (Autoritatea pentru Administrarea Activelor Statului – der Autorität zur Verwaltung der Staatsaktiva) ab. Es geht um den Besitz der Grundstücke in Mociur und im Stellwerk. Das sind 36 Hektar Stadtgebiet, die ungenutzt, aber nicht im Stadtbesitz sind. Einiges davon gehört noch dem Maschinenbauwerk UCMR, das meiste AAAS. Ich hatte bisher mit denen von AAAS sechs Begegnungen, zum Teil auch, indem ich an Investitionen interessierte Firmen dorthin begleitet habe. Die Verhandlungen gehen jetzt auf ihr Ende zu. Es gibt Investoren, die an einem Grundstückskauf interessiert sind, bevor sie investieren. Ich hoffe nun sehr, dass sich AAAS soweit hat überzeugen lassen, eine Ausschreibung für den Grundstücksverkauf zu organisieren – wie mir zuletzt versprochen. Danach sehen wir weiter.“

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