Einblick und Ausblick gehalten

Das 20-jährige Jubiläum der Saxonia-Stiftung im Beisein zahlreicher in- und ausländischer Gäste begangen

Donnerstag, 24. Mai 2012

Dr. Paul Jürgen Porr, Pfr. Alfred Dahinten, Wolfgang Wittstock, Pfr. Michael Reger, Gerhard Leopold, Karl Arthur Ehrmann (stehend) bildeten das Präsidium der Jubiläumsveranstaltung. (v.l.n.r)

Thomas Gerlach, Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt, sprach seine Anerkennung zur Tätigkeit der Stiftung aus.

Das Quartett Braşovia, geleitet von Paul Cristian, hat den musikalischen Rahmen des Festes gestaltet.

Die engsten Mitarbeiter des Geschäftsstelle der Stiftung: Karl Arthur Ehrmann, als bewehrter Geschäftsführer von Anfang an dabei, Esther Piroska, Dora Constantin und Veronica Constantinescu. (v.r.n.l.)

Peter Pastior, Ehrenvorsitzender des Sozialwerks der Siebenbürger Sachsen, München, unterstrich die Rolle der Saxonia-Stiftung als wichtigsten Partner in der Hilfe für Siebenbürgen.
Foto: Dieter Drotleff

Treffpunkt zahlreicher in- und ausländischer Gäste war das Saxonia-Sozialzentrum, in die Umgangssprache als Saxonia-Haus eingegangen, in Rosenau am Samstag, um das 20-jährige Jubiläum der Stiftung zu begehen. Allein dieses ist eines der vielen Projekte, das in der zwanzigjährigen Existenz der Stiftung, und sicher das größte eigene Projekt, verwirklicht werden konnte. Margret und Heinrich Däuwel, die zu den wichtigsten Helfern und Freunden der Stiftung gehören, bezeichneten bei der Einweihung dieses als außergewöhnliches Projekt, wie heute in dem Gästebuch nachzulesen ist.

Hier trafen ein zu diesem Anlass Thomas Gerlach, Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt, Dr. Paul Jürgen Porr, Vorsitzender des Siebenbürgenforums, der Hauptanwalt der Evangelischen Landeskirche A. B., Friedrich Gunesch, der Vorsitzende des Demokratischen Forums der Deutschen im Kreis Kronstadt, Wolfgang Wittstock, Bezirkskirchenkurator Ortwin Hellmann, der Vorsitzende der Stiftung, Pfarrer Michael Reger, Gäste aus dem Ausland, geförderte Unternehmer, die sich die Existenz  vermittels der Stiftung aufbauen konnten, Mitarbeiter, Vertreter der weiteren Regionalstiftungen, Freunde. Begrüßt wurden sie von dem Geschäftsführer Karl Arthur Ehrmann, der seit der Gründung als solcher dabei ist und entscheidend zu ihrem Erfolg beigetragen hat, was auch aus den zu diesem Anlass gerichteten Grußworten immer wieder zum Ausdruck kam.

„Wenn wir Einblick, sollen wir auch Ausblick halten“, betonte der amtierende Stiftungsvorsitzende Pfarrer Michael Reger, der sich als stellvertretend betrachtet für die vielen, die sich in den 20 Jahren um die Saxonia verdient gemacht haben.  Karl Arthur Ehrmann, der das Grußwort des Ehrenvorsitzenden Dr. Gerhard Schullerus übermittelte, bot einen Rückblick auf die Entstehung und Tätigkeit der Stiftung, auf deren weiteres Tätigkeitsfeld.

Dr. Paul Jürgen Porr begleitet seit 17 Jahren die Stiftung in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Siebenbürgenforums. Er würdigte den geistigen Begründer Willi Schiel, ehemaliger Vorsitzender des Sozialwerks der Siebenbürger Sachsen, dem Peter Pastior im Amt folgte, und Michael Schmidt, der in Hermannstadt den Grundstein der Saxonia legte, die dann ab 1992 in Kronstadt ihr Wirken begann und dieses auf ganz Siebenbürgen ausgebreitet wurde. Auch richtete er den Dank an die Bundesregierungen Deutschlands und Österreichs, an die GWZ, an alle private Helfer für die stellvertretend Familie Däuwel steht, für ihre Unterstützung, die vermittels der Stiftung zum Existenzaufbau hier diente.

Die Stiftung hat zwei Paten: Kirche und Forum, und wird von diesen getragen. Somit richtete Friedrich Gunesch den Gruß der Evangelischen Landeskirche A. B., des Bischofs Reinhart Guib zu diesem Anlass aus. Generalkonsul Thomas Gerlach betonte, dass die Hilfe zur Selbsthilfe vermittels der Stiftung ausschlaggebend war. Und wenn er durch Siebenbürgen reist und die verwirklichten Projekte sieht, so ist er überzeugt, dass das Geld vom BMI da gut angekommen ist. Als Vertreterin vom BMI dankte Dr. Jutta Schräder für die engagierte Arbeit innerhalb der Stiftung. Peter Pastior überbrachte die Botschaft des amtierenden Vorsitzenden des Siebenbürger Sozialwerks, Dr. Johann Kremer. Thomas Laux, als Begutachter und Projektleiter seitens der ehemaligen GWZ, heute BWI, bezeichnete  die Saxonia als zuverlässigen Partner.

Die schriftlich eingelaufenen  Grußbotschaften der Familie Däuwel, von Frank Reuter, der seitens des BMI zuständig für die Rumänienhilfe war (heute in Rente), von Uwe Fabritius (Regierungsrat), von Dr.-Ing. Klaus Dieter Ebert, Lionsklub Hamburg,  präsentierte Karl Arthur Ehrmann.

Er war es auch, der im Namen der Stiftungsleitung die Diplome als Ehrenmitglieder an mehrere geförderte Unternehmer überreichte, die Projekte verwirklichten, neue Arbeitsplätze sicherten, ihre Kredite termingerecht abzahlen konnten: Tom Binder, Bienenzucht (Heltau), Zoltán Bokor, Werbeunternehmen (Sf. Gheorghe), Dumitru Bărăscu und Gheorghe Podar, Landwirtschaftsverein (Neustadt), Imre Lazar, Gießerei, der die Reliefplatten für das Honterusdenkmal in Kronstadt nachbilden konnte (Odorheiul Secuiesc), Martin Szegedi, Landwirt und Vereinsleiter (Kerz), Radu Pescaru, Foton Verlag, Produzent des Doku-Films über die Stiftung, (Kronstadt), Wilhelm Grama, Kfz-Werkstatt (Freck).

Von den anwesenden langjährigen Freunden der Stiftung soll Dr. Fritz Frank, ehemaliger Vorsitzender der Landmannschaft der Siebenbürger Sachsen in Österreich, genannt werden, sowie der Bürgermeister von Freck, Arnold Klingeis. Immer wieder wurde der Name von Esther Piroska genannt, die unermüdlich und stets zuvorkommend seit Jahren die Stiftungstätigkeit begleitet und die rechte Hand der Geschäftsleitung ist.

Kommentare zu diesem Artikel

HermannGrimm, 24.05 2012, 08:32
Auch ich kenne unbd schätze die Arbeit der Saxonia aus meinen jahrzehntelangen Aufenthalten in Siebenbürgen und danke gerade für die Unterstützung des landwirtschaftlichen Vereins von Kerz und
deutschstämmiger Unternehmer in Reen.
Ihc würde mich freuen, wenn das Altenheim in Deutsch-Zepling und das im Entstehen begriffene Museum in Reen auch von der Saxonia gefördert werden könnte.

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