Eine Herbstwanderung durch die Vârghişului-Klamm

Sonntag, 08. Oktober 2017

Viele Hängebrücken überqueren das Wasser.

Aussicht auf das Vârghişului-Tal

Eingang in eine Höhle
Fotos: Elise Wilk

Vielen Kronstädtern ist der Name „Cheile Vârghişului“ nicht bekannt, obwohl diese wunderschöne Gegend nur 60 Kilometer von Kronstadt entfernt liegt. Es ist das vielleicht beeindruckendste Naturreservat im Szeklerland und erstreckt sich in den Kreisen Covasna und Harghita. Die Vârghişului-Klamm befindet sich an der nördlichen Seite des Perşani-Gebirges und wird vom Tal mit demselben Namen durchzogen.

Von Kronstadt liegt die Klamm knapp eine Autostunde entfernt. Man fährt Richtung Marienburg und in Nussbach biegt man rechts Richtung Baraolt ein. Nach Baraolt fährt man durch die Dörfer Tălişoara und Vârghiş, bis man zu einer Wiese gelangt, wo man das Auto parken kann. Hier befindet sich der Eintritt ins Naturreservat (der Eintrittspreis beträgt 2 Lei pro Person) und es besteht auch die Möglichkeit, zu zelten.

In der Gegend gibt es drei Wanderwege. Der mit blauem Kreuz markierte Weg (der Hauptweg) führt durch die Klamm und ist etwa 4 Kilometer lang. Man geht an hohen Kalkfelsen, silbernen Bergquellen, türkisfarbenen Seen und tiefen Höhlen vorbei, überquert Holzbrücken, steigt und klettert etwa eine Stunde lang.

Auf dem Rückweg kann man den mit gelbem Band markierten Weg einschlagen (er beginnt etwa in der Hälfte der Klamm), der etwas steil den Berg hinaufführt. Nach etwa einer halben Stunde ist man oben und kann die Klamm aus der Höhe bewundern. Auf der riesigen Wiese, wo Kühe grasen, kann man ein Picknick organisieren und sich sonnen.

Der mit rotem Punkt markierte Weg führt ins Dorf Mereşti, dabei wandert man über der Klamm.

Alle Wege sind sowohl für Anfänger und Kinder als auch für Fortgeschrittene geeignet. Proviant und Wasser sollte man allerdings mitnehmen. In der Gegend gibt es keine Berghütte, und der einzige Lebensmittelladen befindet sich im Dorf Vârghiş in der Nähe der Kirche. Ein Restaurant findet man in der Stadt Baraolt.

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