Eine Million nach Fahrerflucht

Klage auch gegen Autoinsassen

Donnerstag, 04. Juli 2013

Temeswar/Lugosch - Fahrerflucht nach einem verschuldeten Autounfall ist im Verwaltungskreis Temesch kein seltener Fall. Zur Zeit des Verfassens dieses Berichtes wird der Fahrer eines Honda-Pkw gesucht, der in Temeswar auf dem Zebrastreifen eine 20 Jahre alte Frau schwer verletzt hat. Bei dem Unfall brach der Rückspiegel des Wagen ab, sodass die Polizei nun nach dem Fahrer eines schwarzen Honda fahndet. Parallel dazu geht die Klage einer Frau aus Lugosch/Lugoj durch die Medien, die über ihren Anwalt Schmerzensgeld in Höhe von einer Million Euro vom Fahrer eines BMW fordert, der sie schwer verletzt und danach den Tatort verlassen hat. Fünf Operationen musste die Frau bisher am Kopf und am rechten Bein über sich ergehen lassen, die Ergebnisse dieser Eingriffe sind derzeit zumindest am Bein nicht klar auszumachen. Vor etwa einem Monat hatte der Fahrer eines BMW die Frau in Lugosch auf dem Gehsteig angefahren und schwer verletzt liegen gelassen. Wenig später wurde Alin Faur gestellt: Er hatte keinen Führerschein, dafür aber Alkohol im Blut. „Wir erwarten von der Haftpflichtversicherung und vom Fahrer des Wagens ein Schmerzensgeld im Gesamtwert von einer Million Euro“, erklärt der Anwalt der 54 Jahre alten Frau. Der unter Verdacht stehende Alin Faur sitzt seit dem 7. Juni in Untersuchungshaft. Letzten Informationen nach könnte auch auf seine vier Mitfahrer eine Klage vom Unfallopfer warten.

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