„Eine politische Machenschaft“

Aristotel Căncescu weist ANI-Vorwürfe entschieden zurück

Samstag, 27. April 2013

Der ins Visier der ANI geratene Kronstädter Kreisratsvorsitzende Aristotel Căncescu (PNL) betrachtet sich als Opfer politischer Kulissenkämpfe.
Foto: KR

Kronstadt - Nachdem die Leitung der Nationalen Integritätsbehörde (ANI) den Vorsitzenden des Kreisrats Kronstadt/Braşov, Aristotel Căncescu, der Inkompatibilität beschuldigt hatte, weil er seit dem 29. Mai 2009 auch Mitglied der Gesellschafterversammlung bei „SC Apă Canal Sibiu“ ist, bezeichnete dieser in einer Pressemitteilung die Beschuldigungen als „eine politische Machenschaft“.

Damit solle sein Name in Verruf geraten. In diesem Kontext meinte Căncescu: „Ich glaube nicht, dass ich ihr (d. h. ANI’s – Anm. d.Verf.) Ziel war. Aber Klaus Johannis, der landesweit sich eines guten Rufes erfreut, ist mit Sicherheit ein Ziel.“
Căncescu nannte einige Gründe, die seiner Meinung nach, diese Anschuldigungen annullieren: Als Vertreter der Kronstädter in seiner Eigenschaft als Kreisratsvorsitzender sei es logisch gewesen auch in der Leitung des Hermannstädter Wasserwerk-Unternehmens präsent zu sein. Sollte etwa ein Klempner des Kronstädter Kreisrats diese Aufgabe übernehmen, fragte Căncescu ironisch. Er wurde Gesellschafter durch einstimmigen Beschluss des Kreisratsplenums. Falls das gesetzwidrig wäre, dann hätte der Kreispräfekt sofort agieren müssen. Mehr noch, Căncescu habe aus Zeitmangel an keiner einzigen Aktionärssitzung teilgenommen und habe dafür auch nie eine Entlohnung erhalten. Also gäbe es auch keinen Tatbestand, für den er zur Verantwortung gezogen werden könne, unterstrich Căncescu.

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