Eine Wanderung entlang des Hauptkammes des Perşani-Gebirges (VIII)

Sonntag, 02. November 2014

VIII. Etappe

Hoghimaş-Pass (670 m) – Şugo-Höhle – unterhalb des Gipfels Merca (1002 m) – unterhalb des Gipfels Dugău (1011 m) – unterhalb des Gipfels Alma{ (939 m) – Tiba Gipfel (946 m) – Vârghiş-Tal – Ortschaft Vârghiş (495 m)
Markierung: Hoghimaş-Pass – Vârghiş-Tal = blaues Kreuz; Vârghiş-Tal – Vârghiş = rotes Dreieck.
Höhenunterschied: 325 m.
Dauer: 7 ¾ Stunden.

Von Sankt Georgen / Sfântu Gheorghe gelangt man in den Hoghimaş-Pass mit den Kleinbussen, die nach Odorheiu Secuiesc fahren. Ausgangspunkt der Reise ist der Busbahnhof „Interlogistic“, der sich neben dem Bahnhof befindet. Man verlässt den Kleinbus im Hoghimaş-Pass, etwa 7,5 km hinter der Ortschaft Vârghiş. Am Anfang wandert man auf einem Feldweg in Richtung Norden. Die erste Markierung befindet sich auf einem Baum, neben der Brücke über den Hoghimaş-Bach. Der Wanderweg führt vorbei an zwei Wasserrinnen aus Beton. Danach gabelt sich der Weg: man wählt die linke Variante. Nach einer etwas steileren Steigung verlässt man den Weg in Richtung rechts, und wandert weiter auf einem schmaleren Weg.

Man überquert ein Trockental und erreicht wieder den breiten Feldweg. Dieser Weg führt in einen Sattel, wo der Wanderpfad sich halbrechts abwendet.

Bald erreicht man eine Waldwiese, die man absteigend in Richtung eines jungen Birkenbestandes am Waldrand überquert. Der Pfad führt nun etwas steiler bergab zu einer Stelle, wo zwei Bäche zusammenfließen. Man steigt am Gegenhang wieder hoch und der Anstieg endet bei einem Forstgrenzstein. Man steigt nun durch eine Waldwiese auf einem Weg bis zur [ugo-Höhle ab. Bis zu diesem Punkt hat die Wanderung etwa 1 ¼ Stunden gedauert.

Der Wanderweg führt nun auf dem Gegenhang, durch einen lichten Laubwald. Beim Verlassen des Waldes ist hinsichtlich der Wegmarkierung Vorsicht geboten: der mit blauem Kreuz markierte Weg gabelt sich jetzt; die rechte Variante führt in Richtung der Ortschaft Vârghiş. Man wählt die linke Variante und wandert weiter auf einem breiten Fahrweg. Der Weg führt über Weideflächen, vorbei an einer Sennhütte. Man durchwandert einen Wald und erreicht eine Waldwiese, in deren Mitte sich ein bewaldeter Hügel erhebt.

Bei der Weggabelung wählt man die rechte Variante und umgeht diesen Hügel. Man wandert nun weiter auf einem mit Gras bewachsenen Weg, der bis auf den Nordsattel führt.

Der Wanderweg folgt weiterhin entlang des Hauptkammes. In der Nähe des Gipfels Merca führt der Weg auf den Osthang, der durch breite Weideplätze gekennzeichnet ist. Auf einer vereinzelt dastehenden Buche befindet sich ein vorläufig letztes Markierungszeichen. Nach etwa 200 m verlässt man den Weg in Richtung Norden und erreicht einen mit Gras bedeckten Pfad. Der Wanderweg verläuft über Weideplätze, wo Markierungszeichen fehlen. Man umgeht auf der Westseite den Gipfel Dugău und es beginnt ein steilerer Abstieg, in dessen Verlauf man etwas weiter unten, erneut auf die Markierung trifft. Der Wanderweg führt vorbei an drei Wasserrinnen aus Beton, welche mit Wasser aus einer eingefassten Quelle gespeist werden. Unweit des Weges befindet sich eine Sennhütte.

Man erreicht bald einen Sattel, wo man den Weg wieder verlässt. Man steigt parallel zu einem bewaldeten Trockental auf und erreicht einen Fahrweg, der sich auf gleicher Höhe fortsetzt. Man schlägt im weiteren Verlauf die Richtung Osten ein und gelangt auf den Südabhang des Gipfels Alma{. In dem folgenden Sattel gabelt sich der Weg aufs Neue und man wählt die nach links führende Variante. Die weiter folgenden Gipfel werden auf dem bewaldeten Nordabhang umgangen. Beim Austreten aus dem Wald verlässt man den Weg; in nächster Nähe befindet sich eine Sennhütte.

Der Wanderweg steigt nun und man erreicht in Kürze den Gipfel Tiba, welcher durch einen TP-Pfeiler aus Beton gekennzeichnet ist. Den Gipfel verlassend, steigt der Wanderweg etwas steiler, in Richtung Süden ab. Man erreicht bald eine kleine Waldwiese, wo sich der Wanderweg nach Osten orientiert. Man durchwandert einen schönen, mit Felsen durchsetzten Buchenwald. Nachdem man den Wald verlassen hat, erreicht man eine malerische Wiese. Hier bietet sich interessierten Wanderern ein Besuch des Naturschutzgebietes „Cheile Vârghişului şi peşterile din chei“.

Man befindet sich am rechten Ufer des Vârghiş-Baches und folgt einem Weg in Richtung Süden. Nach etwa 400 m erreicht man den Forstweg, im Vâghiş-Tal. Bis zur Ortschaft Vârghiş sind von hier noch etwa 12 km zurückzulegen. Die Wegmarkierung ist ein rotes Dreieck. Nach etwa 4 km stößt man auf eine Gastwirtschaft. Weiter, auf der rechten Seite des Weges, entspringen zwei-drei Quellen.

In der Ortschaft kann man das Schloss Daniel und einige weitere historische Sehenswürdigkeiten besichtigen. Aus Vârghiş kann man Sankt Georgen mit Kleinbussen der örtlichen Verkehrsbetriebe erreichen.

Übersetzung: Dr. Uwe Grün

(Schluss)

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