Eine Wanderung entlang des Hauptkamms des Perşani-Gebirges (V)

Sonntag, 12. Oktober 2014

V. Etappe

Ortschaft Geist/Apaţa (475 m) – Remetea-Tal – Hiala-Tal – „Muntele Negru“ – Topului-Tal – Alttal – Ortschaft Racoş (480 m)
Markierung: Geist – Remetea-Tal = unmarkiert;
Remetea-Tal – Alttal = blaues Kreuz;
Alttal – Racoş = unmarkiert.
Höhenunterschied: 341 m.
Dauer: 6 ½ Stunden.

Aus Kronstadt erreicht man die Ortschaft Geist mit dem Zug. Nachdem man im Bahnhof ausgestiegen ist, geht man etwa 50 m in Richtung der Ortschaft Ormeniş. Man gelangt zu einer mit Steinen belegten, senkrecht zum Bahngleis gelegenen Straße, welcher man etwa 250 m nach links weiter folgt. Man wendet sich nun nach rechts und gelangt in etwa 10 Minuten an den Rand der Ortschaft, auf die Asphaltstraße DJ 131B.

Beim Verlassen der Ortschaft werden linker Hand die Ruinen der alten Wasserburg gut sichtbar. Sie stammt aus dem 14. Jahrhundert und hatte zu jener Zeit eine wichtige Schutzfunktion.
Nach etwa 1 km verlässt man in Richtung links diesen Fahrweg und folgt, dem Forstweg entlang, dem Remetea-Tal. Nach etwa 6 km auf diesem Forstweg erscheint die erste Markierung. Der Wanderweg verlässt in Richtung rechts das Remetea-Tal. Man gelangt auf einen Forstweg ins Hiala-Tal, den man talaufwärts, etwa 10 Minuten lang verfolgt. An einer Stelle, wo sich das Tal verengt, verlässt der Wanderweg das Hiala-Tal in Richtung rechts und erreicht einen weiteren Forstweg, der parallel zu einem Trockental verläuft.

Nach kurzer Zeit verlässt die Markierung den Forstweg und durchquert das Tal. Der Wanderweg steuert nun im Aufstieg auf den vor uns liegenden Bergrücken. Man erreicht diesen an einem Punkt, wo sich der Forstgrenzstein Nr. 58 befindet.

Auf dem Bergrücken befindet sich ein mit Vegetation überwucherter Pfad, den man linker Hand, in etwa 5 Minuten, durchwandert.

Der Bergrücken wird bald in halbrechter Richtung verlassen; der Wanderweg mündet nun in einen Flur mit lichtem Wald. In Kürze erreicht man eine Stelle,  wo durch gestaute Quellen der Boden durchnässt ist. An dieser Stelle wird der Flur verlassen. Man begibt sich in einen jungen Wald, wo die Spuren eines Pfades nicht sichtbar sind und die Markierung an den dünnen Stämmen nur mit Mühe zu entdecken ist. Nach etwa 5 Minuten erreicht man einen Weg ,den man nach links bis in einen Sattel durchwandert. Bis zu diesem Punkt der Wanderung ist seit dem Aufbruch aus dem Remetea-Tal etwa 1 Stunde vergangen.

Nach weiteren 100 m überquert man den Wanderweg mit der Markierung blauer Punkt, welcher von Geist zur Tolvajos-Höhle führt.

Unser Wanderweg führt zum westlichen Kamm des „Muntele Negru”. Der Wanderweg unter der alten Markierung blaues Band führt auf den etwa 150 m höher liegenden bewaldeten Gipfel. Wir folgen weiter dem Wanderweg mit blauem Kreuz, der links weiterläuft. Man durchwandert einen Buchenwald, überquert einen Sattel, ständig leicht im Anstieg und dann wieder absteigend. Es folgt ein etwas betonterer Abstieg, der am Ende in einen breiteren Fahrweg mündet. Man erreicht nun eine Waldwiese, wo die Markierung nicht dem Weg folgt: die Zeichen sind auf den vereinzelten Stämmen der Eichen angebracht.

Der Abstieg verläuft bis in einen Sattel, den man nach 2 ½ Stunden vom Ausgang aus dem Remetea-Tal erreicht. In Richtung Nordwesten erhebt sich der Gipfel „Tipia Ormenişului” (760 m), wo durch archäologische Grabungen Ruinen von ehemaligen Wehrmauern freigelegt wurden und wo sich religiöse Zeremonien noch aus der Zeit des dakischen Königreiches abgespielt haben.

Den Sattel verlässt man in Richtung Westen auf einem Fahrweg, welcher bald in ein bewaldetes Gebiet einmündet. Man durchschreitet nun eine Waldwiese, die man in leichtem Anstieg durchwandert. Man verlässt dann linker Hand den Weg, in einen Bereich ohne sichtbaren Pfad. Man erreicht in Kürze einen Weg, der direkt ins Topului-Tal hinabführt. Man wechselt nun auf das linke Ufer wo man auf einen Forstweg stößt, der bis hinunter in die Uferwiesen des Altflusses gelangt. Man befindet sich hier auf der lokalen Verbindungsstraße zwischen den Ortschaften Augustin und Mateiaş. Bis zur Ortschaft Racoş sind von hier noch etwa 6 km Wanderweg zu durchlaufen.

Man wählt die Straße, die in Richtung Westen läuft. Unweit stößt man linker Hand auf eine Quelle. Der Wanderweg führt nun in Serpentinen über die Steilseite jenes Berges, der am Anfang der Talenge des Altflusses stand. Auf der Rückseite ist der Abstieg. Man überquert den Cetăţii-Bach; anschließend folgen, links des Weges, vereinzelte Gehöfte. Der Altfluss wird auf einer an Stahlkabeln befestigter Hängebrücke überquert. Nachdem man die Bahnlinien überschritten hat, erreicht man den Bahnhof der Ortschaft Racoş. In der Ortschaft kann man das Schloss Bethlen sowie den geologischen Freipark Perşani besichtigen.

 (Fortsetzung folgt)

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