Eine Wanderung zum Franz-Josef-Felsen

Montag, 16. Februar 2015

Auch im Winter ist die Landschaft sehenswert.

Am Ende des Weges kann man in der Hütte „Stâna Regală“ zu Mittag essen.
Fotos: Elise Wilk

Der Weg zum Felsen, einfach erklärt.
Foto: stanaregala.ro

Obwohl der Name gar nicht rumänisch klingt, ist der „Franz Josef”- Felsen nur 50 Kilometer von Kronstadt entfernt, in der Nähe von Sinaia. Der Felsen befindet sich auf einer Höhe von 1299 Metern und wurde nach dem österreichischen Kaiser benannt, der diesem Ort im Jahr 1897 einen Besuch abstattete. Um den Felsen zu erreichen, muss man kein Wanderprofi sein. Der Weg ist sowohl im Winter als auch im Sommer für jedermann geeignet. Der Höhenunterschied beträgt um die 350 Meter, was man kaum spürt. Im Sommer kann man hier ein Picknick genießen und im Winter hat man eine atemberaubende Aussicht auf das Prahova-Tal. Allerdings besteht die Gefahr, auf dem Weg einem Bären zu begegnen - deshalb sollte man die Wanderung am Besten an einem Wochenende unternehmen, an dem viele Touristen unterwegs sind.

Neben dem Heldenmonument in Sinaia biegt man nach rechts auf dem Weg, der zum Kloster führt. Vom Kloster biegen wir wieder nach rechts ab, in Richtung Peleş-Schloss. Neben den Kanonen biegt man links in Richtung „Economat“-Hotel ab. Man gelangt nach einigen Minuten zum Restaurant „Furnica“. Von hier geht der Autoweg in Richtung „Cota 1400” . Man geht vorbei an der „Schiori”-Hütte und am „Popasul Haiducilor”, bis man an eine Kreuzung gelangt.

Von hier kann man auf dem roten Band nach Cota 1400 kommen. Das blaue Band führt zum Felsen. Nach einer Stunde gelangt man zur „Stâna Regală“, wo man eine moderne Hütte mit Restaurant vorfindet. Hier kann man im Winter auch auf der Terrasse einen Kaffee genießen - die Kellner bringen mit der Speisekarte auch warme Decken mit. Von Stâna Regală bis zum Franz-Josef-Felsen braucht man ungefähr fünf Minuten durch den Wald. Vom Felsen aus hat man eine wunderbare Rundaussicht auf das ganze Prahova-Tal und das Baiului-Gebirge. Durch ein Teleskop kann man an wolkenlosen Tagen die Stadt Sinaia, das Prahova Tal,  den Berg Baiul Mare, den Hohenstein Piatra Mare und den Schuler/Postăvaru sehen. Der im Winter besonders lang scheinende Weg lohnt sich auf jeden Fall.

Kurze Wegbeschreibung: Sinaia-„Peleş“ Schloss-„Pelişor Schloss“-Hotel „Economat“- Restaurant „Furnica“- „Peleş“-Klamm- Glockenfelsen-Franz-Josef Felsen
Markierung: blaue Linie
Dauer: 2 Stunden ½
Schwierigkeitsgrad: leicht, auch im Winter geeignet

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