Einheit in der Vielfalt

Ehrendoktor der Babeş-Bólyai-Universität an Prof. Hans Peter Niedermeier

Dienstag, 13. Mai 2014

Prof. Hans Peter Niedermeier (r.) zusammen mit Vizerektor Prof. Dr. Călin Rus und Prof. Dr. Delia Bălaş

Klausenburg - Am Wochenende wurde der Titel Professor honoris causa aufgrund des Vorschlags der Klausenburger Fakultät für Politik-, Verwaltungs- und Kommunikationswissenschaften und des Beschlusses des Senats der Universität Babeş-Bólyai an Prof. Hans Peter Niedermeier verliehen.

Die Überreichung der Urkunde durch den Vizerektor Prof. Dr. Călin Rus erfolgte am 9. Mai, dem Europatag, in der Aula Magna der renommierten Universität im Rahmen einer akademischen Feier, an der sich zahlreiche Lehrkräfte und Studenten beteiligten, aber auch der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Rumänien, Werner Hans Lauk, und der Abgeordnete des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien, Ovidiu Ganţ.

Gegenstand der Ehrung waren, laut der von Prof. Dr. Delia Cristina Bălaş (Balaban) vorgetragenen Laudatio, das langjährige Wirken von Prof. Hans-Peter Niedermeier, Leiter des Instituts für Begabtenförderung der Münchner Hanns-Seidel-Stiftung und Professor an der deutschen Fachhochschule Mittweida, im Rahmen bilateraler effektiver und förderlicher Kooperationen im akademischen und wissenschaftlichen Bereich, nicht minder sein persönlicher Einsatz in der Unterstützung junger Nachwuchswissenschaftler und Journalisten.

Dass die Babeş-Bólyai-Universität in Rumänien (seit 1776 deutschsprachig, seit 1872 und 1956 dann auch ungarischsprachig und rumänischsprachig) ihren Ehrentitel an einen deutschen Professor mit internationalen Verdiensten am 9. Mai vergab, ein Tag an dem (1950) Frankreichs Außenminister Robert Schuman die Schaffung einer Produktionsgemeinschaft für Kohle und Stahl, der Grundstein der heutigen Europäischen Union, vorschlug, war bestimmt kein Zufall. Auch nicht die Themenwahl des Laureaten, Prof. Hans Peter Niedermeier, der in seiner Rede über die EU darauf hinwies, dass „eine erfolgsversprechende Zukunft Europas nur mit dem Modell Einheit in Vielfalt erreicht werden kann“.

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