Eiskirche wird gebaut

Demnächst kann am Bulea See auch in Iglus übernachtet werden

Mittwoch, 16. Januar 2013

Eine der vorigen Eiskirchen. Foto: Icehotel

Hermannstadt - Die Eiskirche am Bulea See/Lacul Bâlea wird demnächst fertig sein. Mit dem Errichten wurde am 4. Januar begonnen. Es ist der sechste derartige Bau, der geweiht wird und in dem danach, solang es das Wetter erlaubt, Gottesdienste aber auch sonstige religiöse Feiern gehalten werden. Das ökumenische Gotteshaus steht Gläubigen aller Konfessionen offen. In ihm fanden Gottesdienste, gehalten von Vertretern verschiedener Konfessionen statt, doch wurden hier auch zwei Trauungen und drei Taufen vollzogen. Für diese Saison haben bislang zwei Paare das Eishotel gebucht, um hier ihre Hochzeit zu feiern. Geplant ist ein Gottesdienst für den 27. Januar, in dessen Rahmen Mitglieder des Kronstädter Bachchores musikalisch mitwirken möchten.

Bereits im November findet in jedem Jahr die Segnungszeremonie des Gletschersee-Wassers und des Eises statt – den Materialien, aus denen später die Kirche gebaut wird. Modell stand die Kirche aus Malmkrog/Mălăncrav. Der Einweihungsgottesdienst wurde in den vergangenen Jahren gemeinsam von Vertretern der orthodoxen, katholischen und evangelischen Kirche gehalten, d.h. jenen Konfessionen, die in dieser Region am verbreitesten sind. Unter den Touristen erfreut sich die Eiskirche großer Beliebtheit.

Gebaut worden ist am Bulea auch in diesem Winter zunächst das Eishotel, das am 23. Dezember eröffnet wurde. Die 12 Zimmer des Hotels sind zum Thema Karneval dekoriert. Am vergangenen Wochenende begann nun auch der Bau der vier Iglus, in denen Kälte-Freaks demnächst übernachten werden können. Dafür müssen sie pro Nacht 400 Lei zahlen, während eine Übernachtung im Eishotel „nur“ 300 Lei kostet. Die Iglus wurden in der vorigen Wintersaison erstmals gebaut und erfreuten sich großer Beliebtheit, weil die Atmosphäre darin intimer ist als in den „Hotelzimmern“. Das Eishotel wurde bereits von zahlreichen Touristen besichtigt, mit der Eiskirche und den Iglus wird man dies demnächst ebenfalls tun können. Was die Übernachtungsgäste im Eishotel angeht, so hat es derer bereits rund hundert gegeben, die aus Deutschland, Großbritannien oder Polen kamen.

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