Elf Nominierungen für Temeswarer Oper – Erste Oscars der Oper in Jassy

Freitag, 07. Juni 2013

Temeswar - Die meisten bzw. elf Nominierungen erhielt die Temeswarer Nationaloper für die erste Auflage des Opernoscars, der ersten Gala der rumänischen Opernpreise, die morgen um 21 Uhr im Großen Saal des Nationaltheaters „Vasile Alecsandri“ in Jassy/Iaşi über die Bühne gehen wird. Mit Ausnahme der Sektion Ballett und rumänische Oper wurde das Opernensemble aus der Begastadt somit für sämtliche Sparten der Opernkunst nominiert.

Große Chancen für den Preis der besten Vorstellung rechnet man sich für die Aufführung „Faust“ von Charles Gounod in Konkurrenz mit der Nationaloper Jassy und der Ungarischen Oper Klausenburg aus. Für die beste Regie ist Mario de Carlo (Italien) für die Spielleitung an der vorgenannten Inszenierung, neben den Regisseuren Andrei [erban und Bertalan Bago nominiert. Weitere Oscars könnte die Temeswarer Faust-Produktion aber auch für Bühnenbild und Kostüme erhalten.

In der Sektion Choreografie wurde Răzvan Mazilu für seine Arbeit an der Faust-Inszenierung neben Vasile Solomon (Rumänische Nationaloper Klausenburg) und Ioan Tugearu (Nationaloper Jassy) für den ersten Preis vorgeschlagen. Für den Oscar des besten Musicals nominiert wurde eine weitere Produktion der Temeswarer Oper: „Der Fiedler auf dem Dach“ von Jerry Bock, in der Regie von György Korcsmaros.

Für den Preis der besten Kinderaufführung konkurriert die Temeswarer Oper mit der Inszenierung „Der Glasstern“ von Dan Ardelean , in der Regie von Marina Emandi Tiron. Für den Preis des besten Dirigenten wurde David Crescenzi nominiert. Zwei Temeswarer, der Bass Octavian Vlaicu und die Sopranistin Narcisa Brumar, wurden für die Preise der besten Opernsolisten vorgeschlagen. Für den Debütpreis nominiert wurde noch der junge Tenor Bogdan Zaharia von der Temeswarer Oper. Zur Jury dieser Preisgala, in der in 14 Sparten der Opernkunst Oscars verliehen werden sollen, gehören die Musikkritiker Anca Florea und Costin Popa, der Ballettkritiker Vivia S²ndulescu, die Musikologin Luminiţa Arvunescu und der Dirigent Cornel Ţăranu.

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