Eljub Ebook-Woche in Krems

Deutschsprachige Schüler aus Temeswar dabei

Mittwoch, 25. Juli 2018

Vor kurzem haben sieben Jugendliche aus der Temeswarer Nikolaus Lenau-Schule an der sogenannten Eljub-Ebook-Woche mitgemacht. Daran beteiligen sich jedes Jahr in der österreichischen Stadt Krems Jugendliche aus mehreren Ländern Europas.

Vor Ort gab es einen festen Stundenplan, mit viel Arbeit, aber auch ganz viel Spaß. Nach einem gemeinsamen Kennenlern-Spiel mit den Teilnehmern aus den anderen Ländern, die dabei waren, folgte am nächsten Tag ein Ausflug zu dem Wärmekraftwerk Theiß und anschließend ein Discoabend. Am nächsten Tag waren Workshops und ein kulinarischer Abend angesagt. Jedes Land hatte etwas Spezifisches gekocht. Drei Mal dürfen Sie raten, was die Teilnehmer aus Rumänien gekocht haben: Mamaliga. Der dritte Tag in Krems war etwas lockerer, da die Schüler zunächst das Museum in Gugging besuchten und anschließend durften sie die Stadt Klosterneuburg kennenlernen oder ein wenig baden. An den darauffolgenden beiden Tagen wurden an den Texten aus den Workshops gearbeitet. Ein Abend war mit einer Filmvorführung im sogenannten Kesselhaus von Krems belegt. Eine Tour durch das Karikaturenmuseum gab es ebenfalls. Am letzten Aufenthaltstag war eine Schifffahrt bis Spitz vorgesehen, wo Politiker eine Kostprobe der in den Workshops erstellten Texte bekamen. Sehr gut kamen auch die Länderpräsentationen an. Dadurch konnte man jede Kultur besser kennenlernen und verstehen.

Es war ein Sonntag, als die Gruppen abreisten: mit neuen Erfahrungen, mit neuen Freunden und Informationen, aber auch mit der Gewissheit, eine schöne Woche erlebt zu haben.

 

Stimmen zur Veranstaltung. Es antworteten Schüler der Lenau-Schule.

Beatrix Hermann: Die gesamte Eljub-Woche war eine wunderschöne Erfahrung. Ich habe so viele nette Menschen kennengelernt und so viel Neues zu verschiedenen Themen erfahren. Am besten haben mir die ersten Workshoptage gefallen. Wir haben uns in Gruppen eingeteilt, je nach dem Thema, welches uns am besten ansprach. Der Betreuer hat uns erklärt, wie wir etwas mit dem gewählten Thema anfangen können. Er hat uns so viele interessante Sachen erklärt. Das Thema meiner Gruppe war: ‘’Wie wird unsere Welt in 15 Jahren sein?’’ Es folgte ein intensives Brainstorming und nachdem wir fertig waren, hatten wir uns in kleinere Gruppen eingeteilt und eine Idee davon gründlich betrachtet und in einer von uns gewählten literarischen Form darüber geschrieben. Meine Teammitglieder waren die besten. Wir haben über das Thema noch vier Stunden gesprochen und erst dann kam uns die eigentliche Idee, die wir am Ende auch verwirklicht hatten. Sie werden Ideen wie kulturelle Einigkeit, Forschung und Technik in unseren Text wiederfinden. Wenn Sie unsere Texte lesen wollen, schaut gerne mal auf der Eljub-Seite vorbei, denn alle sind super schön und haben viel Arbeit und Implikation benötigt.

Bogdan Parje: Eljub ist ein schönes Projekt. Jugendliche aus verschiedenen Ländern treffen sich um Texte zu schreiben und Spaß miteinander zu haben. Alle waren sehr freundlich und wir haben gut zusammen gearbeitet. Wir haben uns in Krems getroffen, eine schöne, saubere Stadt, mit netten und freundlichen Leuten. Wir sind ins Kino und ins Karikaturenmuseum gegangen, aber wir haben auch die Stadt Gugging und Klosterneuburg besichtigt. Es war eine wunderbare Woche und ich freue mich, dass ich teilgenommen habe.

Jaquline Kohl: Eljub war für mich eine meiner schönsten Erlebnisse bisher. In einer Woche hatte ich die Gelegenheit, Jugendliche mit ähnlichen Interessen wie ich kennenzulernen. Die behandelten Themen waren immer eine Herausforderung für mich und es hat mir wirklich gefallen, aufregend diese Themen mit den anderen diskutieren zu können und nach möglichen Lösungen für die Problematiken der Welt zu finden. Nach der Eljubwoche bin ich offener und selbstständiger geworden und ich möchte mithelfen, die Situation in meinem Land zu verbessern. Im Allgemeinen war Eljub eine Möglichkeit für mich, neue Kulturen kennenzulernen, Freunde zu finden und meine Kenntnisse zu erweitern.

Iulia Telescu: Eljub war für mich eines der schönsten Projekte, an denen ich teilgenommen habe. Jugendliche haben dadurch Gelegenheit, neue Freundschaften zu schließen, auf deren Basis sie Erfahrungen von anderen Kulturen und Lebensweisen kennenlernen können. Bei diesem Projekt werden Meinungen über weltweit verbreitete Probleme aus Politik, Gesellschaft und anderen Bereichen ausgetauscht. Ich habe es ganz nützlich und interessant gefunden, wie diese Probleme in anderen Ländern betrachtet werden. Für mich war es eine Woche in welcher ich mein Wissen erweitern konnte. Außerdem hatte ich die Gelegenheit, mit Leuten aus anderen Ländern zu arbeiten und tolle Texte zu erstellen.

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