Endlich Sanierung der Lenau-Schule gestartet

Deutsches Lyzeum erhält bis Jahresende eine neue Fassade

Freitag, 29. März 2013

Das deutsche Nikolaus-Lenau-Lyzeum in Temeswar wird bis Jahresende saniert. Die Arbeiten haben bereits begonnen.
Foto: Zoltán Pázmány

Temeswar - Die Sanierungsarbeiten am deutschen Nikolaus-Lenau-Lyzeum in Temeswar/Timişoara haben diese Woche begonnen. Zuerst soll die Fassade des historischen Gebäudes saniert werden, aber auch der Dachstuhl soll renoviert und den Innenhöfen ein neues Gesicht verliehen werden. Insgesamt 700.000 Euro fließen in die Sanierung der deutschen Schule – Mittel, die die Kreditanstalt für Wiederaufbbau (KfW) aus Frankfurt am Main als Darlehen zur Verfügung stellt.
„Endlich geht ein Teil unseres Traumes in Erfüllung. Das Projekt wurde bereits vor einem Jahr angesagt, jetzt geht es aber wirklich los“, freute sich Lenauschulleiterin Helene Wolf. Die Lenau-Sanierung ist Teil eines umfangreichen Projekts zur Altbausanierung in Temeswar, wofür Gelder in Höhe von insgesamt fünf Millionen Euro zum Einsatz kommen. Auch die Gebäude, in denen das C.D.Loga- und das Jean-Louis-Calderon-Lyzeum untergebracht sind, werden künftig aus diesen Mitteln saniert.

Die Sanierungsarbeiten an der Lenau-Schule sollen voraussichtlich acht Monate dauern. „Wahrscheinlich wird der Lärm den guten Verlauf des Unterrichts schon ein wenig stören, aber es ist kein Umzug der Klassen vorgesehen. Wir müssen nun verstärkt auf die Sicherheit der Schüler achten“, erklärte Schulleiterin Wolf. Die Sanierung der Fassade sei absolute Priorität, zumal schon seit Jahren der Verputz abbröckelt. „Es ist eine Gefahr für Schüler und Passanten. Deswegen haben wir auch die Passage aufgebaut, denn sämtliche Warnungen, die um die Schule angebracht wurden, wurden von den Passanten einfach ignoriert“, sagte Helene Wolf. Für das Projekt zur Sanierung der Temeswarer Altbauten stellt die KfW insgesamt fünf Millionen Euro zur Verfügung. Drei Millionen Euro stellen einen Kredit mit einer Laufzeit von zehn Jahren und zwei Prozent Zinsen dar, den Rest von zwei Millionen vergibt die KfW als Grant. Insgesamt 31 Anträge auf Sanierungsgelder wurden bereits beim Bürgermeisteramt eingereicht, teilte Bürgermeister Nicolae Robu mit.

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