Energiekomplex Hunedoara – fast unlösbare Probleme

6000 Angestellte könnten Arbeitsplatz verlieren

Mittwoch, 30. Dezember 2015

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Dem Energetischen Komplex Hunedoara droht der Bankrott, stellt Energieminister Victor Grigorescu fest, der vor Ort nach Lösungen gesucht hat. Zu dem Komplex gehören die noch funktionierenden Bergwerke im Schital, er sichert aber auch die Heizung von Deva und anderen Städten. Dazu liefert er fünf Prozent Strom des Verbrauchs auf Landesebene.

Der Komplex hat noch 6000 Angestellte, die Gefahr laufen, ihre Arbeitsplätze zu verlieren. Die Insolvenzerklärung der Gesellschaft sei eine notwendige Maßnahme, meint der Minister, dann könnte effizient vorgegangen werden.

Bisherige Versuche einer Umstrukturierung wurden Jahr für Jahr verschoben, sodass die Verluste anstiegen. Im Jahr 2014 hat der Komplex Verluste von 352 Millionen Lei verzeichnet und für 2015 wird mit Verlusten von 400 Millionen Lei gerechnet. Die Schulden der Gesellschaft haben 0,93 Milliarden Lei erreicht.

Auf der Suche nach einer Lösung hat der Energieminister mit allen Seiten Gespräche geführt: mit der Leitung der Gesellschaft, den Gewerkschaften und den Kommunalbehörden. Vor Ort ist man der Meinung, dass auch Misswirtschaft zu dieser Situation geführt hat. Es müssten dringend Wege für eine Gesundung des Betriebs gefunden werden. Alternative Industrien hätten bisher im Schiltal nicht angesiedelt werden können, es dämmere dem Untergang entgegen, sagen Kommunalpolitiker.

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