Entlassener Mechel-Mitarbeiter begeht Selbstmord

Donnerstag, 07. März 2013

Bukarest (ADZ) – Ein jüngst freigestellter Arbeiter des Mechel-Werks Câmpia Turzii beging in der Nacht auf Mittwoch Selbstmord – der 58-Jährige erhängte sich, nachdem er vergeblich auf die in Aussicht gestellte Kompensationszahlung gewartet hatte. Schon seit Tagen protestieren in Câmpia Turzii Hunderte Mitarbeiter vor den Werktoren – die im Januar freigestellten Menschen erhielten bis dato keinerlei Abfindung und nagen nach eigenen Aussagen buchstäblich am Hungertuch.

Mechel hatte seine fünf rumänischen Werke, in denen mehr als 6300 Menschen beschäftigt wurden, letzten Monat der russischen Briefkastenfirma Invest Nikarom für 70 US-Dollar verkauft.

Kommentare zu diesem Artikel

sraffa, 07.03 2013, 19:30
Das sind die eigentlich wichtigen Themen um die sich die Führung Rumäniens in geeigneter Weise zu kümmern hätte : Welche Zukunftsperspektiven bietet Rumänien seinen Menschen, wie werden korrekte Arbeitsplätze in der freien Wirtschaft geschaffen und nicht zuletzt wie wird Kapital für den sozialen Ausgleich herangezogen ! ! Ausserdem : Hat denn jemals Staatsanwaltschaft und Steuerfahndung geprüft ob bei dem Deal alles korrekt verlaufen ist ?
Manfred, 07.03 2013, 15:00
Ob da wohl ein Verantwortlicher den Mut hat,den Hinterbliebenen einen Kondolenzbesuch zu machen...oder hat er Angst,gelyncht zu werden?

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