Entschädigung in Rekordhöhe für totgebissenen Ionuţ

Samstag, 14. Mai 2016

Bukarest (Mediafax/ADZ) – Das Bukarester Berufungsgericht hat im Fall des vor drei Jahren von einer Hundemeute zu Tode gebissenen Ionuţ Anghel das rechtskräftige Urteil gesprochen: Der zuständige Verwalter des Grundstücks, auf dem das Unglück geschah, Adrian Ciorăscu, wurde zu drei Jahren Gefängnis mit Vollzug verurteilt, nachdem die erste Instanz die Strafe auf Bewährung ausgesetzt hatte. Eine Buße von 2,4 Millionen Euro Schmerzensgeld wurde verfügt, wovon 600.000 Euro an die Eltern gehen und 1,3 Millionen Euro an den älteren Bruder Andrei. Dies wird damit begründet, dass dieser ein Leben lang unter einem Trauma leiden könnte, weil er seinen Bruder nicht retten konnte.

Kommentare zu diesem Artikel

Sraffa, 14.05 2016, 17:27
Das ist eines der ersten Urteile in Rumänien auf Europäischem Niveau

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