Entscheidung über Schengen-Beitritt im September

Samstag, 03. März 2012

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Präsident Traian Băsescu hatte Donnerstag in Brüssel ein Gespräch mit den Premierministern von Holland, Bulgarien und Dänemark, das gegenwärtig den EU-Vorsitz innehat. Gesprochen wurde über den Schengen-Beitritt von Rumänien und Bulgarien. Die niederländische Regierung bleibt vorläufig bei ihrem Veto, das sie nur dann aufheben wird, wenn die beiden Länder im Sommer einen positiven Bericht der EU-Kommission zur Justizreform und Korruptionsbekämpfung bekommen. „Wir denken, dass Rumänien und Bulgarien nicht alles getan haben, was sie sollten“, sagte der niederländische Regierungschef Mark Rute auf dem Vortreffen liberaler Staats- und Regierungschefs in Brüssel. Eine Entscheidung soll im September fallen.

Kommentare zu diesem Artikel

Mike, 27.03 2012, 10:48
Das Problem ist, dass Rumänien voller Gauner ist.
Helmut, 03.03 2012, 17:36
Das die Korruption in Rumänien noch viel verstärkter bekämpft werden muß ist klar,jedoch den Schengenbeitritt davon abhängig zu machen ist direkt lächerlich und ist bei den Niederländern nur eine ängstliche Verbeugung vor der Rechtsextremenpartei "Partei für die Freiheit"des Rechtspopulisten Geert Wilders.
Rumänien erfüllt alle offiziellen Kriterien für einen Schegenbeitritt.
Wäre die Korruption ein so wichtiger Punkt für den Beitritt,dann müßte man bereits einigen Schengenländern diesen Status wieder aberkennen.Die in letzter Zeit bekannt gewordenen Korruptionsfälle in einzelnen Schengenländern erinnern an die schlimmsten Korruptionsfälle (zum Teil sind sie noch viel ärger) in Rumänien.
Diese strikte Ablehnung durch die Niederlande sind eine echte Beleidigung Bulgariens und Rumäniens .
99.5% der Bevölkerung dieser Länder sind hochanständige ,fleissige Menschen und haben sich eine solche Beleidigung nicht verdient und dürfen nicht Spielball der Innenpolitik der Niederlanden sein.Leider gibt es auch Vorbehalte durch die Regierung Finnlands,aber durch vernüftige Gespräche wird man diese aus dem Wege räumen können.
RUMÄNENund BULGAREN haben das gleiche Recht wie die anderen EU-Bürger behandelt zu werden.
Gauner gibt es und wird es in allen Ländern immer wieder geben.

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