Entwicklungsstrategie erörtert

Treffen mit Vertretern aus Wirtschaft, Sozialbereich und Zivilgesellschaft

Freitag, 07. August 2015

Im Rathaus wurde die Arbeit zur integrierten Entwicklungsstrategie besprochen.
Foto: Pressebüro des Rathauses

Hermannstadt – Treffen mit Vertretern aus Wirtschaft, Sozialbereich und Zivilgesellschaft organisierte das Bürgermeisteramt am 4. und 5. August im Rathaus. Sie dienten dem Besprechen von Vorhaben, die in die integrierte Strategie für die nachhaltige Stadtentwicklung 2015-2023 Einzug finden sollten. Die Bürger der Stadt hatten ihre Meinung zuvor mittels online-Fragebogen mitteilen können.

In die vom Rathaus in Partnerschaft mit der Stiftung Heritas erarbeitete integrierte Entwicklungsstrategie sollen Projekte aufgenommen werden, die eine nachhaltige Entwicklung der Stadt in den kommenden Jahren sichern. Für die Umsetzung dieser Vorhaben können Mittel aus den neuen Prioritätsachsen der Strukturfonds oder aus verschiedenen nicht rückzahlbaren Finanzierungsmöglichkeiten beantragt oder Geld im Budget der Stadt veranschlagt werden. In einer ersten Etappe wurden Daten zur gegenwärtigen Situation gesammelt und die Antworten von über 800 Bürgern, die ihre Meinung zur Wohnqualität, den Dienstleistungen, der Effizienz des öffentlichen Verkehrs usw. im Fragebogen geäußert haben, ausgewertet.

Die am Dienstag und Mittwoch organisierten Treffen fanden in den vier Bereichen Kultur, Kulturerbe, Tourismus und Sport, Mobilität, Umwelt und Infrastruktur, Gesundheit und Sozialdienste sowie Wirtschaft, Bildung und Stadtentwicklung statt. An ihnen nahmen rund 120 Repräsentanten aus all diesen Sparten teil. Diese forderte die interimistische Bürgermeisterin Astrid Fodor auf, die Vorschläge ihrer Einrichtungen oder Institutionen dem Rathaus vorzustellen. Sofern diese Vorhaben machbar sind sowie eine nachhaltige Entwicklung fördern und die Projektinitiatoren der Ansicht sind, sie umsetzen zu können, werden sie in die Entwicklungsstrategie aufgenommen, wodurch die Chancen steigen, Finanzierung zu erhalten.

Wie Fodor erklärte, waren die Gespräche mit den Vertretern der verschiedenen Institutionen sehr offen und alle haben großes Interesse an der Weiterentwicklung der Stadt gezeigt. Die Beratungen sollen ausgeweitet und fortgeführt werden, damit das ausgearbeitete Projekt tatsächlich all das beinhaltet, was sich die Gemeinschaft für ihre Stadt wünscht. 

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