Erasmus Plus

Eine Fortbildung für Jugendleiter im Forumshaus

Dienstag, 11. März 2014

Hermannstadt - Rund 30 Jugendliche und Jugendleiter aus Temeswar/Timişoara, Kronstadt/Braşov und Hermannstadt/Sibiu versammelten sich von Donnerstag bis Samstag vergangener Woche im Forumshaus. Unter der Leitung von Adrian [oanea und Elena Petrea, Formatoren im Rahmen des Fortbildungsnetzwerks der Nationalen Agentur für Gemeinnützige Projekte im Bereich der Erziehung und Berufsausbildung (Agenţia Naţională pentru Programe Comunitare în Domeniul Educaţiei şi Formării Profesionale), fand eine Fortbildung zur Antragstellung im Rahmen des Programms Erasmus+ (des Finanzrahmens 2014-2020) für Jugendleiter statt. Die Agentur gestaltet dergleichen Seminare im Auftrag der Europäischen Kommission. Die Teilnehmer vertraten regierungsunabhängige Organisationen. Sie ließen sich in der Antragstellung und Bewerbung um Finanzierung durch das Programm Erasmus+ schulen. Die 20- bis 50-jährigen Teilnehmer, einige davon hauptberuflich als Lehrer tätig, sind freiwillige Mitarbeiter in verschiedenen Einrichtungen und Jugendorganisationen.

Die Seminarinhalte wurden in vier täglichen Einheiten von je anderthalb Stunden vermittelt. Anfangs stellten die Referenten das Programm und den Beantragungsprozess vor und danach wurden mit den Teilnehmern alle Etappen eines Projekts, von der Identifizierung des Problems und bis zur Entwicklung der Methoden und Lösungen durchgegangen. Die Gruppe besprach die Antragstellung und führte praktische Anwendungen anhand von konkreten Projektideen in Arbeitsgruppen durch. Dabei ging es hauptsächlich um die drei Arten von Projekten, die durch die Agentur finanziert werden: bei den Mobilitätsprojekten handelt es sich um Austausche zwischen Jugendorganisationen aus zwei bis zehn Ländern, um internationalen Freiwilligendienst, in dessen Rahmen Jugendliche ins Ausland fahren oder aus dem Ausland nach Rumänien kommen, um Volontariatsarbeiten zu erbringen sowie um Fortbildungen für Jugendleiter, zur Entwicklung von Kompetenzen durch die Teilnahme an Seminaren und Workshops.

Ein zweiter Teil des Erasmus-Programms konzentriert sich auf strategische Partnerschaften, in deren Rahmen ein rumänischer Partner gemeinsam mit weiteren internationalen Partnern innovative intellektuelle Produkte ausarbeiten kann, die anschließend auf europäischer Ebene als Bestandteil der nonformalen Erziehung verwendet werden. Die Partnerschaften können dabei zwischen mehreren Jugendorganisationen gebildet werden, aber auch zwischen Jugendorganisationen und Institutionen, Schulen, Universitäten oder sogar Unternehmen. Ein dritter Teil des Finanzierungsprogramms beschäftigt sich mit Projekten zur Jugendpolitik, bei denen Vertreter der öffentlichen Verwaltungseinrichtungen auf lokaler, regionaler, nationaler oder europaweiter Ebene und Jugendliche aus den Reihen der Zivilgesellschaft zum Zweck der Entwicklung und Verbesserung der Jugendpolitik zusamengeführt werden sollen. Weitere Informationen können von der Homepage des Programms www.erasmus-plus.ro erfahren werden.

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