Erdbeben im Bergland

Das Epizentrum des Bebens von der Stärke 4,8 auf der Richter-Skala lag im Temesch-Cerna-Durchbruch

Montag, 03. November 2014

Reschitza – In der Nacht von Freitag auf Samstag, um 1 Uhr 4 Sekunden (23:00:04 GMT, die Uhrzeit, nach der Erdbeben registriert werden), gab es im Banater Bergland einen Erdstoß von 4,8 Grad Stärke auf der Richter-Skala, der in einem Umkreis von rund 80 Kilometern gespürt wurde, mit den spezifischen Begleitlauten eines Bebens in den Städten Karansebesch/Caransebeş, Reschitza/Reşiţa, Steierdorf/Anina und Herkulesbad/Băile Herculane, sowie in allen Niederlassungen in diesem Umkreis. Das Epizentrum des Bebens lag zwischen den Gemeinden Armeniş und Teregova, im Temesch-Cerna-Durchbruch der Südkarpaten bzw. des Banater Berglands, in vier Kilometer Tiefe. Das Beben dauerte fast sieben Sekunden und richtete, ersten Berichten aus den Gemeindeverwaltungen an die Präfektur in Reschitza zufolge, weder merklichen Sach- noch irgendeinen Personenschaden an.

In der selben Nacht bebte die Erde auch im Bereich des Karpatenbogens, mit Stärken zwischen 2,3 und 3,3 Grad auf der Richterskala, wobei eines der Beben in der Stärke 2,3 Grad auch bis Zentralsiebenbürgen zu spüren war. In den Internetforen des Banater Berglands wurde das Beben mit Epizentrum zwischen Teregova und Armeniş des Langen und Breiten diskutiert und die Diskussionsteilnehmer kamen zum Schluss, dass in praktisch allen Städten, die im Wirkungsfeld des Bebens lagen, die Gläser in den Schränken geklirrt und die Betten gewackelt haben. Allem Anschein nach hat man das Beben am stärksten im Nationalpark Domogled und in Herkulesbad selbst gespürt, hier vor allem in den oberen Stockwerken der Turmhotels Afrodita, Diana und Minerva. Im Großraum Herkulesbad hat das Beben mehrere Kalksteinabbrüche an den Hängen des Godeanu- und Domogled-Massivs ausgelöst, die allerdings von den darunter wachsenden Mischwäldern aufgefangen wurden.

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