Erdgasleitung Jassy – Ungheni feierlich eingeweiht

USA beglückwünschen Rumänien und Republik Moldau

Freitag, 29. August 2014

Zur Einweihung der Erdgasleitung Jassy – Ungheni waren außer den Premiers der beiden Länder zahlreiche Bewohner der umliegenden Ortschaften erschienen.
Foto: Agerpres

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Mittwoch, zum Tag der Unabhängigkeit der Republik Moldau, wurde die Erdgasleitung Jassy/Iaşi – Ungheni eingeweiht. Zugegen waren der rumänische Premier Victor Ponta, der Premier der Republik Moldau, Iurie Leancă, und der Energiekommissar der Europäischen Union, Günther Oettinger.
In ihren Ansprachen unterstrichen alle drei Politiker, dass dies ein wichtiger Schritt in Richtung der energetischen Unabhängigkeit der Republik Moldau sei. Der Gedanke wurde auch von der Sprecherin des US-Staatsdepartements, Jenifer Psaki, unterstrichen, die die beiden Länder zu dem Ereignis beglückwünschte. Es handle sich um eine Erhöhung der energetischen Sicherheit.

Victor Ponta betonte, dass die Errichtung einer solchen Erdgasleitung seit 15 Jahren im Gespräch ist, seine Regierung habe es jetzt geschafft. Der Bau der 43 Kilometer langen Pipeline hat vor einem Jahr begonnen, am 1. September soll das erste Erdgas geliefert werden. Anfänglich sollen es 50 Millionen Kubikmeter im Jahr sein.
Die Errichtung der Pipeline hat 26 Millionen Euro gekostet, davon hat die Europäische Union sechs Millionen beigesteuert, der Rest wurde von Rumänien und der Republik Moldau zu gleichen Teilen bezahlt.
In zwei, drei Jahren muss die Strecke Ungheni – Chişinău (100 km) gebaut werden, dann kann das Projekt voll zur Wirkung kommen.

Kommentare zu diesem Artikel

Ottmar, 01.09 2014, 18:44
@@Hanns ich muss dir leider noch aus einem anderen Grund recht geben Sollten die Rumänen es doch irgendwie einmal schaffen, mit dem Sparen von Gas einen Überschuss an Gas in das Ausland zu exportieren, dann hat das Volk davon sicher auch nichts, da die Devisen, die das Land dann erwirtschaftet hat, in den Taschen von Ponta und Nastase landen werden. Sie haben das Projekt ja initiiert und haben somit moralisch das Recht den Gewinn als Korruptionsprämie abzukassieren. Und wenn es der Ponta nicht bekommt dann halt ein anderer korrupter Politiker.
Du hasst recht; nur eine gute Strasse nach Westen ist der einzige Vorteil der dem einfachen Rumänen etwas bringt
Ottmar, 01.09 2014, 18:33
Hanns aus technischer Hinsicht widerspreche ich dir, denn das EU-Programm zur Isolation zum Dämmen von Wohnungen, finanziert durch die EU, kann Rumänien in die Lage versetzen, bei intelligentem Gasverbrauch, das gesparte Gas nach Moldavien verkaufen und damit Devisen zu erwirtschaften. Auf Grund meiner Erfahrung mit der Beurteilung der Rumänen über ihre Landsleute musste ich aber bei allen Diskussionen über sparen von Gas feststellen, dass Rumänen in diesen Diskussionen immer behaupten, der Nachbar klaut Gas oder manipuliert Kalorienmesser an Heizkörpern. somit werden die Instrumente zum ermitteln des Verbrauchs, der den sparsamen Umgangs mit Energieträgern erst möglich macht, in Rumänien erst installiert, wenn es auch in Rumänien kein Gas mehr gibt. Somit gebe ich dir leider recht.
Manfred, 31.08 2014, 19:23
sraffa!Verwechseln Sie vielleicht die Zuständigkeiten?Für was ist die Stadtverwaltung zuständig,für was die Regierung?
Hanns, 30.08 2014, 00:33
Eine Gasleitung in die Republik Moldau bringt dem rumänischen Bürger gar nichts. Die würden viel nötiger eine durchgehende Autobahn nach Westeuropa benötigen. Diese Gasleitung dient lediglich dazu die Großmannssucht so mancher nationalistischer Träumer zu befriedigen!
Hanns, 30.08 2014, 00:27
@Sraffa - wenn ich Ihren Kommentar aufmerksam lese, dann kann man zum Schluss kommen, dass Ihrer Meinung nach die kommunistischen (PSD) Regierungen nur Gutes geschaffen haben. Leider irren Sie sich - die haben viel größeren Mist gebaut als die anderen. Leider haben die Rumänen ein sehr kurzes Gedächtnis.
Sraffa, 29.08 2014, 22:35
@Skeptikus : Das ist nicht viel aber zig mal mehr als alle Neoliberalen Regierungen zuvor praktisch geschaffen haben. Jedes Mal wenn ich als Fußgänger in Bukarest die verdammten neuen Bordsteine von Videanus Firmen sehe geht mein Blutdruck auf 180 wegen der miserablen Konstruktion und den hohen Kosten - Der Betrug, der unter diesen Regierungen stattfand ist noch lange nicht aufgearbeitet !
Skeptikus, 29.08 2014, 20:45
43 Km Gaspipeline nach Moldavien. Das ist das ist eine der wenigen Infrastrukturprojekte, ueber der aktuellen Regierung ueber die hier in dieser Zeitung berichtet wurde. Ist das denn alles, was die Altkommunisten geschafft haben?

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