Ergebnisse einer Studie über die Sorgen der Europäer

Rumänen: Auswanderung, Korruption, Klimawandel

Mittwoch, 03. April 2019

Symbolfoto: pixabay.com

Bukarest (ADZ) - Was sind die größten Sorgen der Bürger in den EU-Mitgliedsländern? Mit dieser Frage befasste sich zum Anlass der bevorstehenden Europawahlen die Denkfabrik „European Council on Foreign Relations“ auf Basis einer Umfrage unter 64.000 Menschen in den 14 Ländern, die 80 Prozent der EU-Abgeordneten stellen. Als größte gemeinsame Sorge gilt Migration. In vier Ländern – Deutschland, Österreich, Dänemark und Schweden – wird Einwanderung als größtes Problem betrachtet. Abwanderung ist für 55 Prozent Rumänen, 48 Prozent Tschechen, 34 Prozent Spanier, 32 Prozent Italiener und 30 Prozent Polen Anlass zur Sorge. 72 Prozent aller Europäer wollen Europas Grenzen für illegale Einwanderer besser schützen, 38 Prozent ihre Landesgrenzen auch für legale Einwanderer schließen. Für letzteres sind – trotz starker Abwanderung und geringer Zuwanderung – 55 Prozent in Rumänien. Korruption besorgt Spanier und Ungarn zu 74 bzw. 72 Prozent, gefolgt von Italienern mit 70 und Rumänen mit 69 Prozent. In 13 von 14 Ländern ist die Mehrheit für besseren Umweltschutz, selbst auf Kosten des Wirtschaftswachstums. Dafür sind 60 Prozent der Deutschen und 64 Prozent der Rumänen!

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