Ermittlungen gegen Insolvenzverwalter Remus Borza

Samstag, 31. August 2013

Bild: sxc.hu

Bukarest (ADZ) - Die Bukarester Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Interessenkonflikts gegen den ehemaligen erfolgreichen Insolvenzverwalter des Wasserkraftwerksbetreibers Hidroelectrica, Remus Borza. Laut Ermittlern soll Borza als Insolvenzverwalter des maroden Unternehmens seiner eigenen Anwaltskanzlei 34 Rechtsberatungsaufträge der Hidroelectrica zugeschoben haben, die damals Dutzende Gläubigerklagen am Hals hatte. Für die Dienstleistungen seiner Kanzlei hatte der Insolvenzberater vorsorglich 220.000 Euro bereitgestellt. Borza stritt am Donnerstag jedweden Interessenkonflikt ab: Als Insolvenzverwalter sei er kein Beamter gewesen, folglich treffe auch der Vorwurf des Interessenkonflikts nicht auf ihn zu.

Kommentare zu diesem Artikel

Tourist, 01.09 2013, 23:21
Zustimmung zu sraffa. In Rumänien wird schnell jemand politisch angepatzt und die "Korruptionskeule" geschwungen, zu letzt etwa bei einem Dutzend wirklich verdienter Bürgermeister im Kreis Hermannstadt, die auch im Vorstand des jeweiligen Wasserwerkes sitzen, was als Interessenskonflikt eingestuft wurde. In Deutschland oder Österreich wäre das ganz normal. Aber wenn's einem politisch in den Kram passt, wird immer gleich Korruption geschrieen.
Norbert, 31.08 2013, 19:58
Herr Sraffa! Den letzten Satz von ihnen,das sehe ich auch so.Das sie da nichts erkennen.Als romanisierter dessenn Gehirn bein denken rumänisch tickt.,und dann Asyl in Deutschland beantragt damit er was zu fressen hat, Ist dies logisch. HIrn rumänisch.deutsch sprechen damit man besser betteln kann. Das ist logisch Herr Sraffa das sie dann nichts erkennen können.
sraffa, 31.08 2013, 11:37
Was Herr Borza da gemacht hat wird in Deutschland tausenfach betrieben; auch die Organisation der Rechtsverteidigung gehört zu den Aufgaben des Insolvenzverwalters. Ich kann da wirklich kein Problem erkennen.

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